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Immer noch die Grundlage für alles: Grund und Boden (Bild: Fotolia / kcomberg)

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Grund und Boden als Wertanlage

Grund und Boden sind das, worauf alles steht. Seien es Industrie- oder Handwerksbetriebe, seien es Wohnimmobilien, seien es landwirtschaftliche Einrichtungen. Auf dem Grund und Boden werden Rohstoffe einerseits erzeugt und andererseits verarbeitet, und kaum ein Inhaber, Pächter oder Gewerbetreibender kommt an der Frage vorbei, worauf seine – oder ihre – Unternehmung im wortörtlichen Sinne stehen soll.

Bei Agrarbetrieben ist es sichtbarsten, aber relevant ist es für alle Unternehmen: Kauf, Anmietung, Pacht – die Ländereien, der Abstellplatz, der Boden, auf dem die Werkshalle steht: irgendwie muss organisiert werden, dass eine Grundlage da ist, auf der gewirtschaftet werden kann. Die Firma Bodenauktionen GmbH & Co. KG zum Beispiel hat in diesem Frühjahr 2017 das erste deutschlandweite Internetauktionshaus für land- und forstwirtschaftliche Flächen und Betriebe gestartet. Verkäufer haben hier über ein faires und transparentes Verfahren die Möglichkeit, ihre Agrarimmobilie einer breiten, interessierten Käuferschaft zu präsentieren und zum Höchstgebot zu versteigern. Erweiterungswilligen Landwirten und anderen Kaufinteressierten wird die Möglichkeit geboten, an einer professionell durchgeführten Auktion online teilzunehmen.

Besonders wichtig ist Dirk Meier Westhoff und Frank Schulze zur Heide, den Geschäftsführern des Bodenauktionshauses, eine sichere und seriöses Vorgehensweise: „Für jede Agrarimmobilie erfolgt vorab eine Werteinschätzung durch einen Spezialisten, so dass ausschließlich marktkonforme Angebote zur Versteigerung kommen“, wie sie beide betonen. Das kostet die Anbieter nichts extra, wie zu erfahren war. Im Fokus sind neben landwirtschaftlichen und forstwirtschaftlichen Flächen auch Betriebe und Eigenjagden. Ob demnächst auch Industriegelände unter den Hammer kommen, steht noch in den Sternen.

Das Vorgehen ist transparent und damit im übrigen auch ein gutes Gegenmittel gegen „bodenlose“ Spekulation mit Agrar- und Forstlächen und eventuellem späterem Bauland. Alles geht ganz geordnet und transparent. Nach Festlegung eines einvernehmlichen Auktionslimits wird die Immobile im Internetauktionshaus präsentiert. Die Bonität eines jeden Bieters wird von Bodenauktionen im Vorfeld geprüft. Der Höchstbietende erhält bei Auktionsende den Zuschlag. Und dann geht alles, wie es in seriösen Grundstücksverkäufen eben geht: Die notarielle Beurkundung ist obligatorisch, und sie erfolgt innerhalb von 14 Tagen. Die Firma Bodenauktionen GmbH & Co. KG ist dabei über ihr Geschäftsführer mit dem seit 1960 bestehenden, in Branchenkreisen durchaus bekannten Beratungs- und Vermittlungsunternehmen Agrarboden GmbH & Co. KG verbunden. Somit dürfte ein solides Branchen-Know-how und Netzwerk als Fundament für die neue Firma gegeben sein.

Interessant ist die Idee der Bodenauktionen dabei nicht nur für Landwirte und Jäger, denn Grund und Boden eignen sich zur Beimischung für ein bodenständiges Portfolio ganz hervorragend. Die reellen und gerechtfertigten Steigerungen bei den Hektarpreisen von Forst und Feldfluren, die in manchen Gebieten Deutschlands zu beobachten sind, ergeben zusammen mit den Pachteinnahmen eine niedrige, aber krisensichere Rendite. Wer spekulativ unterwegs ist, sollte indes eher Abstand nehmen, denn die Bodenpreise sind zwar auf dem aufsteigenden Ast, aber die Bäume wachsen nicht in den Himmel. Dafür aber sind sie fest verwurzelt, und eine Sturm an den Börsen und den Finanzmärkten wird sie nicht umwerfen. sig

01.04.2017 | 22:44

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