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Diese Krise ist nicht anders

Weltwirtschaft: Die aktuelle Krise folgt ähnlichen Mustern wie vorhergehende, meint Prof. Joachim Scheide, Leiter des Prognose-Zentrums am Institut für Weltwirtschaft (IfW). Zwar hat sich die Konjunktur rasch ­erholt, doch das Vorkrisenniveau ist noch lang nicht erreicht. Aber das ist nicht das einzige Problem: Die Risiken für einen Einbruch wie nach Lehman sind hoch.
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Die Faszination der Innovation

Relaunch: Mit neuer Optik, die sich an europäischen Medienstandards orientiert, beschäftigt sich der WirtschaftsKurier noch stärker mit seinen Hauptthemen: Wir stellen Neuentwicklungen vor, spüren Trends auf und analysieren die Hintergründe der wirtschaftlichen Entwicklung. mehr...

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Solidarität statt Kampf

Euro-Krise: Jeder gegen jeden – so würde Europa aussehen, wenn die Währungsunion zerbricht. Danach würde man vermutlich schnell darangehen, „die Scherben zu kitten und wieder etwas Ähnliches zu etablieren“, meint Theo Waigel. Um den Wert der Währungsunion einzuschätzen, hilft ein Blick in die Entstehungsgeschichte des Euros. Dafür gibt es kaum einen besseren Gesprächspartner als den
ehemaligen Finanzminister. Doch Waigel fordert auch eine Weiterentwicklung der Währungsunion. mehr...
 

"Das Ganze ist hochgefährlich"

Interview | Andreas Rees, Chefvolkswirt Deutschland von Unicredit, sieht die USA in einer sehr schwierigen Lage

Die USA müssen ihre strukturellen Probleme lösen, erklärt Andreas Rees, Chefvolkswirt Deutschland der Unicredit, im Interview mit dem WirtschaftsKurier. Ansonsten, prophezeit Rees, verlieren sie weiter an Wettbewerbsfähigkeit und können ihr Schuldenproblem nicht lösen. Die Fragen stellte WiKu-Mitarbeiter Jörg Billina. mehr...
 

Operación alemana

Spanien | Das Interesse an einer Beschäftigung in Deutschland steigt – vor allem bei jungen, gut ausgebildeten Menschen

Der Spanier José M. (Name von der Redaktion geändert) kannte Deutschland schon lang. Nach dem Studium war er zwei Jahre bei VW in Wolfsburg tätig, bevor er wieder in seine Heimat Katalanien zurückkehrte. Dort nutzte er seine Kenntnisse und tat sich mit Kollegen zusammen. Gemeinsam bauten sie exklusive Sportwagen für Interessenten aus dem ­Nahen Osten. Nach drei Exemplaren zum Preis von 1 Mio. Euro war jedoch Schluss – die Finanzkrise beendete den Ausflug in die Selbstständigkeit. mehr...
 

Nur eine kleine Beruhigungspille

Eurobonds | Alle Staatsschulden müssten umgestellt werden – dann wäre aber die Kontrolle darüber verloren

Lange Zeit war für die deutsche Kanzlerin völlig klar, dass die ­Eurozone nicht zu einer Trans­ferunion verkommen dürfe. Doch mittlerweile ist die Transferunion Realität. Auch wurden Eurobonds als Refinanzierungsmittel für die klammen Euroländer strikt ausgeschlossen. Auf dem jüngsten Krisentreffen der deutschen Kanzlerin mit dem französischen Staatspräsidenten wurden Eurobonds, wenn auch noch nicht beschlossen, so doch als eine Möglichkeit, die Schuldenkrise in den Griff zu bekommen, anerkannt. mehr...
 

„Die Banken inszenieren Drohszenarien“

Interview | Das Übergreifen der Schuldenkrise auf andere EU-Staaten „ist theoretisch nicht fundiert“, meint Prof. Hans-Peter Burghof

Der Brüsseler Supergipfel hat dem Euro nur etwas Luft verschafft. Erhebliche Teile der Risiken wurden sozialisiert, die privaten Gläubiger haben sich an der Lösung beteiligt, auch wenn ihr Anteil bescheiden ist. Doch die Probleme Griechenlands wurden nicht grundsätzlich gelöst. Dennoch hat der Euro das Potenzial zur Leitwährung, meint Hans-Peter Burghof, Lehrstuhl für Bankwirtschaft und Finanzdienstleistungen und Professor für Internationalisierung und Wirtschaftskontakte an der Universität Hohenheim. WiKu-Mitarbeiter Dieter W. Heumann sprach mit dem Finanzexperten. mehr...
 

Spannung vor den Berlin-Wahlen

Hauptstadt | Grüne und SPD liegen in Umfragen fast gleichauf – Künast gibt sich siegessicher

Mal führen die Grünen im Berlin-Trend, mal sind es die Sozialdemokraten. Nachdem im April 2011 die Meinungsforscher von Infratest dimap die Ökopartei mit 28% zur stärksten Partei erklärten und die SPD bei 26% sahen, ist es laut der Umfrage vom Mai 2011 umgekehrt. Die SPD wurde mit 29% bewertet, die Grünen mit 26%. Vier Monate vor der Wahl zeichnet sich in der Hauptstadt ein Kopf-an-Kopf-Rennen ab, das bis zum Wahltag am 18. September 2011 spannend bleiben wird. mehr...
 

Die Straße entscheidet über den Euro

Interview | „Nur der Austritt aus der Euro-Zone löst die Probleme der Schuldenländer“, so der Euro-Skeptiker Prof. Wilhelm Hankel

Für die Problemländer bleibt nur eines: der Austritt aus der Euro-Zone. Prof. Wilhelm Hankel, einer der schärfsten Kritiker der Gemeinschaftswährung, hat keinen Zweifel daran, dass es keine Alternative zu diesem Weg gibt. Nur dadurch könnten Griechenland & Co. dem Würgegriff der Sparpläne entkommen, die die Arbeitslosigkeit in die Höhe und die Jugend auf die Straße treibt. Mit Prof. Hankel sprach WiKu-Mitarbeiter Dieter W. Heumann. mehr...
 

Frühling in Gefahr

USA | Endlich geht die Arbeitslosigkeit zurück – da drohen neue Probleme

Amerika feiert einen der größten Broadway-Misserfolge seiner Geschichte. Das Musical „Spiderman: Turn Off the Dark“ will einfach nicht fliegen. Nach einem Jahr der verschobenen Premieren (die letzte fand am 15. März nicht statt) hat der Broadway-Spiderman medialen Kultstatus als Rekord-Flop erreicht. mehr...
 

Der unbekannte Dritte

Berlin | Ein weiterer Kandidat für die Wahl des Abgeordnetenhauses

„Wir spielen in zwei Bundesländern erstmals auf Sieg“, bekräftigte die Vorsitzende der Grünen, Claudia Roth, euphorisch zum Wahljahr 2011. Gemeint sind ­Baden-Württemberg, wo die CDU „die Quittung für 57 Jahre Selbstherrlichkeit“ erhalten werde, und Berlin. Hier will bekanntlich Renate Künast, Vorsitzende der grünen Bundestagsfraktion, dem Regierenden Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) das Fürchten lehren. mehr...
 

Kommt der Nord-Euro?

Euro-Krise | David Marsh, Chairman von SCCO, erwartet, dass die Union zersplittert

David Marsh, Chairman des Beratungsunternehmens SCCO International, hat eine klare Meinung zur weiteren Entwicklung Europas angesichts der hohen Verschuldung: Die Union wird auseinanderbrechen. Wie wird die Zukunft dann aussehen? Wird ein Land den „Mörder der Gemeinschaftswährung“ spielen? Gibt es eine Lösung, die den Fortbestand des Euro dennoch weiterhin sichert? Über diese Fragen sprach WiKu-Mitarbeiter Dieter W. Heumann mit Marsh, der auch die Position de Co-Chairman des Official Monetary and Financial Instititutions Forum in London inne hat.

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Die neue Form der Vollbeschäftigung

Arbeitswelt | Mehr Jobwechsel sind normal 

Die Zahl der Arbeitslosen ist im Oktober unter die Schwelle von 3 Mio. gesunken und damit auf den niedrigsten Stand seit 1991. Sogar die Zahl der Langzeitarbeitslosen nimmt spürbar ab. Diese Entwicklung hat zu Beginn des Jahres 2010 niemand erwartet. mehr...
 

Mit Rückfahrkarte

Berlin | Renate Künasts Bewerbung als Regierende Bürgermeisterin sei nur halbherzig, kritisiert die SPD

Zum ersten Mal ist es denkbar, dass in einem deutschen Bundesland der Regierungschef von den Grünen kommt. Das wäre ein his­torischer Vorgang, der die Schwäche der Volksparteien CDU und SPD dokumentierte und bundespolitische Bedeutung hätte. mehr...
 

Bittere Medizin gegen den Gierbazillus

Irland | Bei der Bewältigung der Krise beweisen die Bewohner der Insel mehr Vernunft als die Griechen

Irland – bisher kamen in den meisten von uns eher positive Gefühle auf, wenn sie den Namen des Inselstaats hörten: grüne, wie gemalt ­anmutende Hügellandschaften, der Nationalheilige St. Patrick, der uns mittlerweile auf der ganzen Welt am 17. März zum Feiern einlädt, und ein Bier, an das wir denken, wenn Rekorde aufgestellt werden.
Doch das war einmal. mehr...
 

Kommentar

Schicht im Schacht

Seit Wochen dominiert das Thema Atomkraft die öffentliche Debatte. Die Angelegenheit ist mittlerweile auf allen Nachrichtenkanälen fixer Bestandteil – zu Recht, denn die Thematik ist von existenzieller Bedeutung. Wohl kaum eine Materie polarisiert die Gesellschaft so stark. Dabei wird die sachliche Ebene auch gern mal verlassen. Das Argument, dass sich die etablierten Energieträger mit den Erneuerbaren sinnvoll ergänzen können, stößt in der Öffent­lichkeit zumeist auf taube Ohren. mehr...
 

Gefährlicher Drahtseilakt

Interview | US-Gewerbeimmobilien-Blase könnte weiteren Finanz-Tsunami verursachen, warnt BVMW-Präsident M. Ohoven

Mario Ohoven, Präsident des Bundesverbands mittelstän­dische Wirtschaft (BVMW), ist ein Freund deutlicher Worte. In den USA bahnt sich ein neuer Crash an – diesmal bei den Gewerbeimmobilien. Die Banken werden dann noch schlechter dastehen – und noch weniger Kredite vergeben. Mit Ohoven sprach WiKu-Redakteur Daniel G. Medhin. mehr...
 

Der Staat – Freund oder Feind?

Stuttgart 21 | Was die Auseinandersetzung über unser Demokratieverständnis aussagt

Wir Deutschen sind ein merkwürdiges Volk, wenn es um das Verhältnis zur Obrigkeit geht. Traditionell ist Vater Staat unser liebstes Kind. Von der Wiege bis zur Bahre sind wir von Vorschriften, Pflichten und unzähligen „Das geht nicht“-Mauern umgeben, die wir schon lange nicht mehr wahrnehmen, da sie zu unserer Welt gehören wie die Bäume zum Wald. mehr...
 

Steht Deutschland bald mit China am Pranger?

Währungskrieg | Die Politik des Export-Weltmeisters und des Ex-Weltmeisters geht zulasten anderer Nationen

Es wäre außerordentlich hilfreich, wenn diejenigen, die den Wechselkurs als ordentliches Mittel nationaler Wirtschaftspolitik bezeichnen und dies ihren Studenten vermitteln, verstehen würden, dass der Wechselkurs der Preis zweier Währungen ist. Wenn sie begreifen würden, dass der Wunsch, etwa die eigene Währung ­ab­zuwerten, nur dann konfliktfrei ist, wenn die andere Seite, das heißt das Land mit der anderen Währung, gleichzeitig eine etwa gleich starke Aufwertung der eigenen Währung braucht. mehr...
 

Amerikaner erfasst die europäische Krankheit

USA | Das fehlende soziale Netz führt nicht zu heilsamer Dynamik, sondern zu Angstsparen

Ein echter Apple-Pie-Amerikaner hat es dieser Tage schwer, die Welt zu verstehen. Genauer: die Welt der Wirtschaft. Sie scheint auf den Kopf gestellt. Altbewährte Regeln scheinen nicht mehr zu greifen. mehr...

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