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So schön kann Geldanlage sein.... (Bild: Fotolia / Yarchyk / Ausschn.: sig)

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Geldanlage mit phantastisch klingender Rendite

Die Salzburger Festspiele, die Recontres Musicales de Vezelay oder das Schleswig Holstein Musik Festival können Anleger auf gute Ideen bringen. Für private Investoren, aber auch für Stiftungen können hoch- und höchstwertige Streichinstrumente eine überaus interessante Investition sein. Renditen, die angesichts der Nullzinszeiten fast schon märchenhaft klingen, sind keine Ausnahme.

Ein Vermögen zu erwerben, ist schwer genug. Doch fast noch schwieriger ist es heute, Kapital zu erhalten und konservativ zu vermehren. Denn der Realzins für Bareinlagen bei Banken und Sparkassen geht gegen Null. Staatsanleihen erstklassiger Schuldnerländer rentieren kaum noch. Unternehmensanleihen sind meist mit Risiken behaftet. Aktien empfehlen sich wegen der hohen Volatilität an den Märkten nur für Anleger mit starken Nerven und langem Atem. Was nicht allgemein bekannt ist: Hochwertige Streichinstrumente können eine interessante, weil wertbeständige Sachanlage sein.

„Spitzeninstrumente sind außerordentlich wertstabil“, sagt Christian Reister, Mitinhaber von Violin Assets GmbH. Das junge Unternehmen ist auf Schloss Bedburg bei Köln beheimatet und hat sich auf den Handel mit hochwertigen Streichinstrumenten spezialisiert. Ein großer Vorteil: „Der Wert von Streichinstrumenten entwickelt sich nahezu abgekoppelt von anderen Anlageklassen wie Aktien, Renten, Gold oder Immobilien“, erklärt Christian Reister.

Zudem sei der Instrumentenmarkt weitgehend von langfristig orientierten Investoren geprägt. „Das ist sicherlich ein Grund dafür, dass man bei Spitzeninstrumenten sogar eine klare Tendenz zur Wertsteigerung erkennen kann“, sagt Christian Reister weiter. Laut der für diesen Markt maßgeblichen „Fuchs-Taxe“ haben hochwertige Streichinstrumente in den vergangenen einhundert Jahren einen durchschnittlichen Wertzuwachs von zwischen fünf und Prozent p.a. verzeichnet. Besonders exponierte Einzelstücke liegen deutlich darüber.

Investition und Mäzenatentum

Vom Investor zum Mäzen ist es dann nur ein kleiner Schritt. Denn hochbegabte Nachwuchskünstler oder schon etablierte Virtuosen haben großen Bedarf an Spitzeninstrumenten. Viele Eigentümer von Meistergeigen, -bratschen oder -celli stellen deshalb ihr Instrument einem Ausnahmekünstler leihweise zur Verfügung.

Die Kapitalanlage Streichinstrument eignet sich für private Investoren, aber auch für Stiftungen, sofern eines der Stiftungsziele im Bereich Kunst/Kultur oder der Exzellenzförderung liegt und damit die Investition im Einklang mit der Satzung und den Förderzwecken steht. Aus Anlagegesichtspunkten erfüllt ein hochwertiges Instrument die für Stiftungen maßgeblichen Kriterien Rendite, Sicherheit und Liquidität. Die Preise für moderne Instrumente beginnen bei etwa 30.000 Euro, historische Instrumente lohnen sich ab etwa 100.000 Euro als Kapitalanlage.

„Vor wenigen Monaten haben wir ein wertvolles Zanoli-Cello an eine deutsche Stiftung vermittelt“, erzählt Christian Reister. Violin Assets war auch dabei behilflich, die Stiftung mit dem jungen Nachwuchskünstler Manuel Lipstein bekannt zu machen. Ihm stellte sie das Instrument im April dieses Jahres langfristig zur Verfügung. Im Juni spielte er damit seine ersten Konzerte. Die Kritik schrieb: „Manuel Lipstein brachte sein Cello betörend schön zum Singen, es füllte mit voluminösem Ton die Stadthalle.“ So schön kann Geldanalge sein!

20.08.2016 | 00:22

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