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Das neue Buch zur Geschichte der Sicherheit (Bild: Securitas)

Band 2 des Werkes (Bild: Securitas)

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Geschichten eines Sicherheitsunternehmens

Wann entstand das Bedürfnis nach Bewachung? Gab es eine Polizei im alten Rom? Welche Aufgaben hatten eigentlich die guten alten Türmer und Nachtwächter, und wer war doch gleich der erste Detektiv? Wer sich mit der Geschichte der Sicherheit beschäftigt, stößt auf viele Fragen. Ein großes, zweibändiges Werk, das die Sicherheitsfirma Securitas herausgegeben hat, ist ihnen nachgegangen.

Jorge Augustín Nicolás Ruiz de Santayana, besser bekannt als George Santayana (1863 – 1952), war ein amerikanischer Philosoph und Schriftsteller. Berühmt geworden ist er für den Satz: „Those who cannot remember the past are condemned to repeat it.“ Auf Deutsch: „Wer die Geschichte nicht kennt, ist dazu verurteilt, sie zu wiederholen.“ Dieser Satz kann als Leitgedanke für die vorliegenden Publikation dienen. Denn viele Bewachungsunternehmen haben schon viel zu lange damit gewartet, ihre Geschichte aufzuarbeiten und darüber nachzudenken, warum der gesellschaftliche Stellenwert des Bewachungsgewerbes in mehr als 100 Jahren kaum Fortschritte gemacht hat.

Es geht  Selbstvergewisserung einer ganzen Branche. Als Tochter eines in Schweden ansässigen und international mit über 320.000 Mitarbeitern auf allen Erdteilen tätigen Konzerns, in dem viele der ältesten Linien des privaten Sicherheitsgewerbes Europas und Amerikas zusammentreffen, ist sich Securitas der Verantwortung für das Bewachungsgewerbe und seiner Darstellung in der Öffentlichkeit über Deutschland hinaus bewusst. Indem diese Geschichte erzählt wird, kommt auch die gesellschaftliche und wirtschaftliche Bedeutung der gesamten Branche zur Geltung.

Der große historische Bogen

Wann entstand das Bedürfnis nach Bewachung? Gab es eine Polizei im alten Rom? Welche Aufgaben hatten eigentlich die guten alten Türmer und Nachtwächter, und wer war doch gleich der erste Detektiv? Wer sich mit der Geschichte der Sicherheit beschäftigt, stößt auf viele Fragen. Dieses Buch ist ihnen nachgegangen. Die beiden Autoren Eric Kupferschmidt und Thomas Menzel verfolgen in Wort und Bild die Entwicklung des Sicherheitswesens durch die Jahrhunderte und veranschaulichen in farbigen Szenen die historischen Fakten. Es treten neben vielen anderen auf: der Maler Ambrogio Lorenzetti, eine Schankwirtin im Reich Hammurabis, der Türmer von Altenburg, die Meisterdetektive Eugène Vidocq, Allan Pinkerton und Sherlock Holmes, Schinderhannes und der Tivoli-Wächter Ole Jansen. Aber auch griechischen Thesmotheten, römischen Vigiles, reisigen Knechten, Landdragonern und Gendarmen begegnet der Leser. Scotland Yard und die preußische Polizei werden gegründet, und schließlich, nach vielen Jahrhunderten, betreten auch die ersten privaten Bewachungsunternehmen die Bühne.

Auf zwei Bände ist das opulente Werk angelegt. Anekdoten, der Neuzeit, erzählen die fiktiven Wachleute Hartmut Schöller aus Ostberlin und Erich Lorenz aus Westberlin in diesem zweiten Band. Aber dabei bleibt es nicht: Gespräche von Erich und Hartmut über die Entwicklung in West und Ost nach 1945 wechseln sich ab mit der weltweiten Erfolgsstory des Securitas-Konzerns, der Aufarbeitung der „Gründerjahre“ nach der Wende und dem Blick auf innovative Strategien und neueste Sicherheitstechniken. Viele Erinnerungen und farbig erzählte Erlebnisse aus dem Alltag von 70 Jahren deutscher Sicherheitsbranche ergänzen den Text. Wer dabei war, wird vieles wiedererkennen, den anderen Lesern erschließt sich ein Stück deutsch-deutscher Geschichte und ein Einblick in eine faszinierende Branche.

19.08.2016 | 22:46

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