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A 330

Künftig Nieten aus chinesischer Hand? Der neue A 330 (Bild: Airbus)

Produktionshalle bei Broetje (Bild: dbag)

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Chinesen kaufen sich in deutsche Luftfahrtbranche ein

Der Luftfahrtzulieferer Broetje-Automation wird von Shanghai Electric gekauft, einem chinesischen Konzern, der verstärkt in High-Tech-Firmen investiert. Nach dem Roboterbauer Kuka geht damit eine weitere deutsche Firma in chinesische Hände.

Shanghai Electric übernimmt den deutschen Luft- und Raumfahrtzulieferer Broetje-Automation. Der chinesische Hersteller von Anlagen zur Energieerzeugung zahlt insgesamt rund 200 Millionen Euro (1,7 Milliarden Hongkong Dollar) an die Deutsche Beteiligungs AG (DBAG), Dürr und die anderen Miteigentümer, wie Shanghai Electric mitteilte.

Die letzte spektakuläre Übernahme betraf den chinesischen Haugerätehersteller Midea. Dieser hat Kuka zu knapp 95 Prozent übernommen. Der chinesische Konzenr will die Übernahme bis März 2017 abschließen. Möglicherweise schaltet sich vorher das Bundeswirtschaftsministerium ein. Der Fall Broetje scheint einfacher zu liegen. Von Einsprüchen der Kartellbehörden war bislnag nicht zu hören.

Der Luft- und Raumfahrt-Zulieferer Broetje-Automation beschäftigt weltweit rund 850 Mitarbeiter und stellt unter anderem Nietmaschinen und -anlagen her, mit denen große Elemente eines Flugzeugs wie Rumpf, Flügel und Cockpit aus Metall oder Kohlefaser automatisch genietet, gefügt und montiert werden können. Shanghai Electric will sich breiter aufstellen und hat zuletzt unter anderem in Erneuerbare Energien und High-Tech-Firmen investiert. Für den Mittelstands-Investor DBAG zahlt sich der Verkauf aus. Man habe eine Rendite oberhalb der üblichen Erwartungen erzielt, erklärte die Beteiligungsfirma am Montag. Die Veräußerung führe im vierten Quartal des Geschäftsjahres 2015/2016, das am 30. September endet, bereits zu einem Ergebnisbeitrag, der jedoch in der jüngst bestätigten Ergebnisprognose bereits berücksichtigt sei. sig, mit Material des Handelsblattes

15.08.2016 | 15:04

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