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Ausgezeichnet!

European Newspaper Award

Der WirtschaftsKurier hat beim größten europäischen Zeitungswettbewerb einen Award of Excellence gewonnen. Mit ihrem neuen Layout setzt die Unternehmerzeitung Maßstäbe journalistischer Visualisierung. Seit Jahresanfang erscheint das Traditionsblatt überdies in einem neuen Verbund von Wirtschaftsmedien.

Anspruchsvolle Zeitungen legen zusehends Wert auf anspruchsvolle Gestaltungen. Das elegant-vitale Layout, die entschiedene Fotosprache, der journalistische Einsatz von Grafiken und eine klare Typografie sind neue Markenzeichen des WirtschaftsKuriers. Nun ist die Unternehmerzeitung dafür ausgezeichnet worden. Denn der WirtschaftsKurier gilt bei einer internationalen Jury als beispielhaft für die Entwicklung moderner Qualitätszeitungen.

Als Haupttrend im Zeitungsdesign macht Norbert Küpper, Veranstalter des 14. European Newspaper Awards, eine immer stärkere Visualisierung aus. Die Bedeutung großer Fotos und Bildstrecken bis hin zu Erzählungen mit visuellen Mitteln, dem sogenannte Visual Story Telling, nimmt zu.

„Diese Entwicklungen hat der WirtschaftsKurier bei seinem Relaunch im November 2011 berücksichtigt“, sagte Simone Fiedler, Verlagsleiterin des WirtschaftsKuriers. „Die Auszeichnung mit dem renommierten European Newspaper Award zeigt, dass wir damit ,ins Schwarze‘ getroffen haben.“

Dieser Award gilt als der größte europäische Zeitungswettbewerb. 2012 nahmen 232 Zeitungen aus 25 Ländern daran teil. Die Jury besteht aus Fachleuten von angesehenen Zeitungen und Hochschulen aus ganz Europa. Das Layout des WirtschaftsKuriers wird vom vmm wirtschaftsverlag, einem Tochterunternehmen der Augsburger Mediengruppe Pressedruck, unter Leitung von Art Director Markus Ableitner gestaltet.

Der Trend zur stärkeren Visualisierung bedeutet nicht, dass die Optik der Zeitungen in Richtung Trash marschiert. „Knallige Farben und boulevardeske Inhalte sind nicht in“, sagte Küpper in einem Interview. Denn gleichzeitig mit den größeren Bildflächen ist auch eine Entwicklung hin zu einer eleganten, ruhigen Gestaltung zu beobachten – übrigens nicht nur in Deutschland, sondern in ganz Europa und nicht nur im Zeitungsdesign, sondern auch bei Fahrzeugen, Möbeln und Kleidung.

Beim European Newspaper Award punkten nicht nur namhafte Zeitungen mit entsprechenden Budgets. In der Kategorie Lokalzeitung hat in diesem Jahr beispielsweise die norwegische „Bygdanytt“ den Hauptpreis gewonnen. Das Blatt wird von einem Team aus sechs Redakteuren erstellt.

Eine der größten Neuerungen war dabei das Teaser-Konzept. Auf der Titelseite wird mit einem großen Bild ein packendes Wirtschaftsthema angerissen. In dieser Ausgabe sind es beispielsweise die Hidden Champions der Internetwirtschaft. Auf den Innenseiten wird die Materie ausführlich behandelt: grundsätzliche Informationen, Interviews mit Experten und Porträts über interessante Firmen.

Im Rahmen des Relaunchs wurde das Profil als Medium für den Mittelstand geschärft. Zentrale Themen des WirtschaftsKuriers sind Innovationen, Trends und Hintergründe. Dabei stellt die Redaktion immer eine Frage ins Zentrum: Wohin geht die Entwicklung? Sie berichtet über Neuentwicklungen, die kleine Firmen zu Weltmarktführern machen. Mit dem Wissen über Zukunftstrends in Wirtschaft und Gesellschaft will sie Unternehmern wichtige Grundlagen für ihre Entscheidungen liefern. Mit der Analyse der Hintergründe des komplizierten Geschehens der Weltwirtschaft unterstützt der WirtschaftsKurier Manager bei der Bewertung der Ereignisse.

Elwine Happ-Frank

01.07.2013 | 18:02

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