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Wirtschaftsrat unterstützt CDU-Pläne für Steuersenkungen zur Wiederbelebung der Wirtschaft

Der Wirtschaftsrat der CDU e.V. unterstützt die steuerpolitischen Vorschläge der CDU und fordert eine schnelle Umsetzung. „Die deutschen Unternehmen und Bürger müssen nun rasch entlastet werden, damit sie für den Rest der Krise gewappnet sind. Gerade mittelständische Unternehmen benötigen nun auch steuerpolitische Unterstützung, die Vorschläge sind ein erster richtiger Schritt zu einer effektiven und richtigen Hilfe“, fordert Wolfgang Steiger, Generalsekretär des Wirtschaftsrates.

Gerade der Ausbau des steuerlichen Verlustrücktrags sowie die Möglichkeit, eine steuerliche Coronarücklage zu bilden, werden vielen Unternehmen helfen, die Krise finanziell zu überstehen. „In dieser historischen wirtschaftlichen Ausnahmesituation müssen unbedingt weitere steuerliche Lasten in diesem und nächsten Jahr vermieden werden. Der deutschen Steuerpolitik steht dafür ein breites Arsenal von Instrumenten zur Verfügung – von der degressiven Abschreibung AfA bis zum Investitionsabzugsbetrag, die aber leider noch nicht von CDU/CSU berücksichtigt wurden.

Unternehmen müssen sich jetzt darauf fokussieren, das wirtschaftliche Leben wieder in Gang zu setzen. Der Staat darf diese Betriebe jetzt nicht durch veraltete und überkommene Verrechnungsbeschränkungen blockieren. Auch die vollständige Abschaffung des Solidaritätszuschlags ist ein wichtiges Signal, um Wirtschaft und Bürgern in Deutschland eine Perspektive zu geben. Mit ‚mehr Netto vom Brutto‘ können wir den Konsum am besten wiederbeleben“, ist Wolfgang Steiger überzeugt.

Gleichzeitig müssen Entlastungen von Bürokratie, die der Staat in immer größeren Maße vorschreibt, jedoch deutlich weitergehen, als die CDU/CSU-Bundestagsfraktion dies fordert. „Die Union hat hier erste wichtige Schritte festgestellt. Unternehmen sind hier aber auf weitergehende und deutlich spürbare Entlastungen angewiesen, beispielsweise bei der Mindestlohndokumentation oder den Meldepflichten bei grenzüberschreitenden Steuergestaltungen. Den Unternehmern, Mittelständlern und kleinen Betrieben, dem Handel und Handwerk, darf die Politik mit überbordenden Nachweis- und Dokumentationspflichten nicht länger ein Bein stellen. Die Betriebe benötigen jetzt mehr denn je auch bürokratische Erleichterungen, damit wieder das Geschäftsmodell des Unternehmens im Mittelpunkt stehen kann“, fordert Wolfgang Steiger.

28.05.2020 | 14:16

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