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Michael Sen diskutiert zum Thema "Wie verändert die Digitalisierung die Gesundheitsbranche?" auf dem Ludwig-Erhard-Gipfel 2019 am Tegernsee

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Künstliche Intelligenz revolutioniert die Gesundheitsbranche

Künstliche Intelligenz (KI) wird vor allem im Hinblick auf die Verbesserung technischer Geräte, selbstfahrender Autos oder militärische Einsätze diskutiert. Doch auch in der Gesundheitsbranche spielt KI-Fähigkeit eine große Rolle. Auf dem Ludwig-Erhard-Gipfel 2019 spricht Michael Sen, Vorstandsmitglied von Siemens, über die Chancen seiner Branche. Veranstaltet wird das Meinungsführertreffen am Tegernsee von der WEIMER MEDIA GROUP.

Das Siemens-Vorstandsmitglied Michael Sen ist das Mastermind hinter dem Börsengang 2018 der Medizintechniksparte. Auf dem Ludwig-Erhard-Gipfel diskutiert Sen zusammen mit Branchenkollegen Stefan Oschmann, Vorsitzender der Geschäftsleitung und CEO von Merck, Daniel Bahr, Vorstand der Allianz und Jochen Maas, Geschäftsführer Forschung & Entwicklung Sanofi-Aventis über die Digitalisierung im Gesundheitssektor. Künstliche Intelligenz sei ein großes, wenn nicht sogar das größte Thema der Gegenwart, auch wenn es sich freilich zu einem großen Teil mit der Zukunft beschäftigt. „Es gibt Leute, die sagen: Der Radiologe der Zukunft ist obsolet. Bilder lesen, Muster erkennen, das kann auch KI.“, erklärte Michael Sen, Mitglied des Siemens-Vorstands und dort unter anderem verantwortlich für Siemens Healthineers und die Windkraftsparte Siemens-Gamesa. Er selbst glaube nicht an ein obsolet werden des Radiologen, aber KI werde seine Rolle verändern und schlussendlich zu einer besseren Entscheidungsfindung führen, so Sen weiter. Dazu würden große Datenmengen benötigt, die nicht nur gesammelt, sondern im richtigen Kontext ausgewertet werden müssten.

Laut der Studie „Artificial Intelligence – A strategy for European startups“ von der Strategieberatung Roland Berger ist der Gesundheitssektor nach den B2B-Dienstleistungen bereits heute das größte Einsatzfeld für Künstliche Intelligenz. Laut der Studie gilt KI als eines der wichtigsten Erfolgsfaktoren im wirtschaftlichen Wettbewerb – doch seien nicht die großen Konzerne, sondern Start-ups die entscheidenden Innovationstreiber. Auf ihr Konto gingen Technologien wie autonomes Fahren, Sprachverarbeitung und Bilderkennung. Vor allem die USA seien in diesem Bereich Vorreiter: Fast 40 Prozent aller KI-Start-ups seien dort ansässig. Mit 22 Prozent liegt Europa vor China und Israel an zweiter Stelle. Israel investiere zum Beispiel rund 275 Millionen US-Dollar in KI-Projekte, die den Gesundheitssektor tangieren.

Auf dem Ludwig-Erhard-Gipfel diskutierten über 50 Spitzenredner die Digitalisierung in der Gesundheitsbranche und viele weitere brennenden Themen unserer Zeit. Die fünfte Auflage des Meinungsführertreffens wurde vor Rekordpublikum zu einem beeindruckenden „Neujahresempfang des Freigeistes“. Rundum doppelt so groß wie noch im letzten Jahr und zum ersten Mal über zwei Tage, kamen rund 700 hochkarätige Teilnehmer an den Tegernsee. Den glamourösen Schlusspunkt setzte die Verleihung des renommierten Freiheitspreises der Medien an den Präsidenten der EU-Kommission, Jean-Claude Juncker. Damit tritt der „Brückenbauer“ die Nachfolge von Michail Gorbatschow, Reinhard Kardinal Marx, Jens Weidmann und Christian Lindner an.

Die Verlagsgruppe WEIMER MEDIA GROUP mit Sitz in München hat sich unter der Führung des Verlegerpaars Christiane Goetz-Weimer und Dr. Wolfram Weimer auf anspruchsvollen Wirtschafts- und Politikjournalismus spezialisiert. Unter ihrem Dach erscheinen ein Dutzend Medienmarken, darunter das Debattenmagazin The European, die Unternehmerzeitung WirtschaftsKurier sowie das einzige Online-Pflichtblatt der deutschen Börsen BÖRSE am Sonntag. Auch der CH. GOETZ-VERLAG gehört zum Unternehmen.

18.01.2019 | 14:04

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