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Viel Sonne – geringer Energieverbrauch

Der Energieverbrauch in Deutschland ist 2018 auf den niedrigsten Stand seit Anfang der 1970er Jahre gesunken. Grund dafür war vor allem die außergewöhnlich hohe Anzahl an Sonnenstunden. Mit einer Gesamthöhe von 12.963 Petajoule lag der Verbrauch um 3,5 Prozent unter dem Vorjahreswert.

Für die AG Energiebilanzen steht fest, dass die Kombination aus gestiegenen Energiepreisen, die mildere Witterung sowie eine Verbesserung der Energieeffizienz für einen geringeren Energieverbrauch in Deutschland verantwortlich ist. Vor allem das Klima trug zu den verbrauchsmindernden Entwicklungen 2018 bei – „ohne die milde Witterung wäre der Energieverbrauch nur um 2,4 Prozent gesunken“, so die Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen. Faktoren, wie die Wirtschaftsentwicklung und das Bevölkerungswachstum, die einen Anstieg des Verbrauchs vermuten lassen, fielen weniger ins Gewicht.

Mit Ausnahme der erneuerbaren Energien, nahm der Verbrauch aller übrigen Energieträger im vergangenen Jahr ab. So sank der Steinkohleverbrauch um 11,2 Prozent, der Verbrauch von Mineralöl um 5 Prozent und der von Braunkohle um 2,9 Prozent. Gefolgt von Erdgas mit einem Minus von 1,6 Prozent. Die Stromerzeugung aus Kernenergie nahm hingegen mit 0,4 Prozent nur leicht ab. Der Erneuerbaren legten hingegen mit 1,1 Prozent zu.

Sie konnten ihre Anteile für den Energiemix das Jahres 2018 ausweiten. Biomasse, Solarenergie, Windenergie, Wasserkraft, Geothermie und der biogene Anteil des Abfalls deckten insgesamt 14 Prozent des gesamten inländischen Energieverbrauchs. Dennoch blieb Mineralöl der wichtigste Energieträger, gefolgt von Erdgas, Braun- und Steinkohle. Der Beitrag der Kernenergie lag bei 6,4 Prozent.

Diesen Zuwachs verdanken die erneuerbaren Energien vor allem den, teils extremen, Wetterverhältnissen des letzten Jahres. Die Zahl der Sonnenstunden erreichte 2018 ein Rekordniveau. Wird der Primärenergieverbrauch betrachtet, konnte die gesamte Sonnenenergienutzung ein Zuwachs von 16,5 Prozent verbuchen. Auch die Windenergie verzeichnete ein Rekordjahr und steigerte ihren Beitrag zur Energiebilanz um 5,6 Prozent. Die Geothermie machte ein Plus von 7,6 Prozent. Demgegenüber sorgte die extreme Trockenheit für einen Einbruch von fast einem Fünftel bei der Wasserkraft, sofern Pumpspeicher nicht muteinbezogen werden. Der Primärenergieverbrauch von Biomasse sank ebenfalls aufgrund der andauernden Trockenheit.

Der Geschäftsbericht der AG Energiebilanzen zeigt daneben, dass die inländische Energiegewinnung einen Rückgang um 2,8 Prozent verzeichnete. Aufgrund der gesunkenen Innlandsgewinnung muss Deutschland rund 70 Prozent seines Energiebedarfs durch Importe decken. Zum wichtigsten Lieferanten hat sich Russland entwickelt. 2018 stammten 36,3 Prozent der deutschen Rohölimporte aus Russland, zusammen mit den anderen Staaten der ehemaligen Sowjetunion (GUS) beträgt der Anteil nahezu 53 Prozent. Insgesamt erhöhte sich die Importrechnung für Kohle, Erdgas und Öl 2018 gegenüber dem Vorjahr um etwa ein Fünftel auf fast 68 Milliarden Euro.

Diese Verbrauchsentwicklung, in Kombination mit einer strukturellen Veränderungen des Energiemix, hatte zur Folge, dass sich die energiebedingten CO2-Emissionen in Deutschland 2018 um rund 34 Millionen Tonnen reduzierten.  Somit wurde eine Rückgang um 4,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr erreicht, so die AG Energiebilanzen. Die Arbeitsgemeinschaft ist ein Verein aus verschiedenen Energiewirtschaftsverbänden und Forschungsinstituten. Einmal im Jahr wird eine Energiebilanz der Bundesrepublik Deutschland erstellt und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Sofern sich bei den prozessbedingten Emissionen und den anderen Treibhausgasen keine wesentliche Änderung ergäben, sei Deutschland dem verfolgten Ziel einer Minderung der Treibhausgasemissionen um 40 Prozent bis 2020 nicht nähergekommen, so die Arbeitsgemeinschaft. Um das Ziel für 2020 nicht zu verfehlen, müsste im laufenden Jahr 2019 sowie 2020 jeweils ein Rückgang um rund 55 Millionen Tonnen CO2-Äquivalente nötig sein. Dies sei aus heutiger Sicht jedoch nicht möglich.

Der Geschäftsbericht der AG Energiebilanzen zeigt daneben, dass die inländische Energiegewinnung einen Rückgang um 2,8 Prozent verzeichnete. Aufgrund der gesunkenen Innlandsgewinnung muss Deutschland rund 70 Prozent seines Energiebedarfs durch Importe decken. Zum wichtigsten Lieferanten hat sich Russland entwickelt. 2018 stammten 36,3 Prozent der deutschen Rohölimporte aus Russland, zusammen mit den anderen Staaten der ehemaligen Sowjetunion (GUS) beträgt der Anteil nahezu 53 Prozent. Insgesamt erhöhte sich die Importrechnung für Kohle, Erdgas und Öl 2018 gegenüber dem Vorjahr um etwa ein Fünftel auf fast 68 Milliarden Euro.

Diese Verbrauchsentwicklung, in Kombination mit einer strukturellen Veränderungen des Energiemix, hatte zur Folge, dass sich die energiebedingten CO2-Emissionen in Deutschland 2018 um rund 34 Millionen Tonnen reduzierten. Somit wurde eine Rückgang um 4,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr erreicht, so die AG Energiebilanzen. Die Arbeitsgemeinschaft ist ein Verein aus verschiedenen Energiewirtschaftsverbänden und Forschungsinstituten. Einmal im Jahr wird eine Energiebilanz der Bundesrepublik Deutschland erstellt und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Sofern sich bei den prozessbedingten Emissionen und den anderen Treibhausgasen keine wesentliche Änderung ergäben, sei Deutschland dem verfolgten Ziel einer Minderung der Treibhausgasemissionen um 40 Prozent bis 2020 nicht nähergekommen, so die Arbeitsgemeinschaft. Um das Ziel für 2020 nicht zu verfehlen, müsste im laufenden Jahr 2019 sowie 2020 jeweils ein Rückgang um rund 55 Millionen Tonnen CO2-Äquivalente nötig sein. Dies sei aus heutiger Sicht jedoch nicht möglich.

02.04.2019 | 12:09

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