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Foto: Augsburger Aktienbank.

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Augsburger Aktienbank erwirbt netbank

Die Augsburger Aktienbank (AAB) knüpft mit dem Erwerb der Hamburger netbank AG (netbank) an ihre geschichtlichen Ursprünge an. Die 1963 gegründete AAB gilt als Pionier für das Geschäft auf Distanz und ist eine der ältesten Direktbanken in Deutschland.

Pressemitteilung der ABB

Als mittelgroßes Kreditinstitut konzentriert sich die AAB heute in erster Linie auf das B2B-Geschäft mit Finanzanlagenvermittlern, Vermögensverwaltern und institutionellen Kunden. Mit ihrem strategischen B2B- Geschäftsmodell ist die AAB seit Jahrzenten erfolgreich auf Wachstumskurs. Seit 2002 ist die AAB eine 100%ige Tochter der LVM Versicherung. Die netbank wurde 1998 als reine Onlinebank gegründet. Sie agiert als Internetbank, die sich auf den Privatkunden (B2C-Ansatz) konzentriert. Zum Angebot gehören klassische Bankprodukte, unter anderem Giro-, Festgeld- und Tagesgeldkonten sowie Konsumentenkredite.

Durch Innovationen rund um das Thema Onlinebanking machte das Institut in der Vergangenheit mehrfach auf sich aufmerksam, zuletzt mit einer „Point-of-Sale- Finanzierung“ im Gesundheitsbereich. In dem Erwerb der netbank sieht die AAB eine ideale Möglichkeit, das B2C-Geschäft deutlich auszubauen und die eigene starke Positionierung im B2B-Banking sinnvoll zu erweitern. Dazu Lothar Behrens, Sprecher des Vorstands der Augsburger Aktienbank AG: „Unsere beiden Häuser ergänzen sich ideal. Nach dem Zusammenschluss werden wir unsere Dienstleistung gemeinsam für rund 400.000 Kunden erbringen. Damit machen wir einen deutlichen Schritt nach vorne“.

AAB-Vorstand Joachim Maas betont: „Die beiden Institute werden unabhängig voneinander weitergeführt, perspektivisch sollen Synergieeffekte und Effizienzgewinne zum Vorteil der Kunden realisiert werden.“ Die Vorstände in Augsburg und in Hamburg sehen große Chancen in der Zusammenarbeit. „Wir freuen uns sehr auf das gemeinsame Wirken mit dem neuen Eigentümer. Aus der Verbindung der beiden Schwerpunkte in den Bereichen B2B und B2C erwachsen spannende Perspektiven für die heutigen als auch für potenzielle neue Kunden“, erklären die beiden Vorstandsmitglieder Natascha Klimek und Peer Teske der netbank AG.

Vorbehaltlich der entsprechenden Zustimmung durch die zuständigen Behörden, insbesondere der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin), wird die Übernahme in den nächsten Wochen vollzogen. Die bisherigen Eigentümer der netbank veräußern und übertragen 100 % der Anteile an die AAB. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.

21.05.2015 | 12:55

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