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(Foto: autodoc)

Autodoc spendet 50.000 Euro zur Erforschung des Coronavirus

Autodoc, der größte Onlinehändler für Autoersatzteile Europas, spendet 50.000 Euro an die Stiftung Universitätsmedizin Essen, um den Kampf gegen COVID-19 zu unterstützen. Die Forscher untersuchen gemeinsam mit chinesischen Kollegen in einem Labor in Wuhan, China, die Biologie der Viren.

Ziel dabei ist es, Therapiemöglichkeiten und Präventivmaßnahmen zu entwickeln. Als international aktives Unternehmen möchte Autodoc sich auf globaler Ebene gegen die aktuelle Pandemie engagieren.

Die Autodoc GmbH mit Sitz in Berlin ist ein internationales Unternehmen mit Onlineshops in 26 europäischen Ländern. Die Mitarbeiter stammen aus der ganzen Welt. Die aktuelle Krise betrifft auch die Autodoc Mitarbeiter, Kunden und Lieferanten in hohem Maß. Autodoc möchte seine Verantwortung als Unternehmen wahrnehmen und sich am Kampf gegen COVID-19 aktiv beteiligen. Dazu unterstützt Autodoc Forscher der Universitätsmedizin Essen und des Union Hospitals in Wuhan bei der Suche nach speziellen Therapien gegen das Virus.

Alexej Erdle, geschäftsführender Gesellschafter der Autodoc GmbH, sagt dazu: „Die Corona-Krise ist eine globale Pandemie, die uns alle betrifft. Wir sind ein internationales Unternehmen. Deshalb sehen wir uns hier klar in der Verantwortung, einen Beitrag zur Lösung dieser Krise zu leisten. Wir sehen jeden Tag hier bei uns, was man alles bewegen kann, wenn Menschen verschiedener Länder zusammenarbeiten, so wie es auch die Forscher aus Essen und Wuhan machen. Deren Arbeit zu unterstützen, ist für uns jetzt die beste Möglichkeit etwas zu tun, was Menschen auf der gesamten Welt hilft: nämlich diese Pandemie zu bekämpfen. Wir möchten mit dieser Spende ein Zeichen setzen, damit jeder Einzelne wie auch jedes Unternehmen überlegt, wie man sich Rahmen der jeweiligen Möglichkeiten engagiert, damit es uns gemeinsam gelingt diese Herausforderung zu meistern.“
 
Forscher gegen eine globale Pandemie


Seit Ende Dezember 2019 breitet sich das neuartige Coronavirus, SARS-CoV-2, mit hoher Geschwindigkeit aus. Es ist der Auslöser der Krankheit COVID-19. Das Institut für Virologie und die Klinik für Infektiologie an der Universitätsmedizin Essen und die Klinik für Infektionskrankheiten des Union Hospitals in Wuhan arbeiten bereits seit vielen Jahren vertrauensvoll zusammen. Im Jahr 2017 wurde ein gemeinsames Forschungslabor in Wuhan gegründet. Dort wurden seit Beginn der COVID-19-Pandemie zahlreiche Daten und Proben gesammelt und erfasst. Durch die Anzahl der Fälle in China ergibt sich daraus ein viel größerer Datenbestand als es bislang z.B. in Deutschland der Fall ist. Das Labor ist bereits in Betrieb und gut ausgerüstet; zur Deckung der laufenden Kosten für Material und Personal wird aber weiterhin dringend Geld benötigt. Autodoc unterstützt die Arbeit der Forscher jetzt mit einer Summe von 50.000 Euro.

Jorit Ness, Geschäftsführer der Stiftung Universitätsmedizin, ist sehr dankbar für die Unterstützung: „In der aktuellen Situation kommt es auf schnelle Hilfe an, die gleichzeitig nachhaltig ist. Durch die bereits seit Jahren bestehende Forschungskooperation zwischen Essen und Wuhan sind professionelle und etablierte Strukturen bereits vorhanden, die sofort genutzt werden können. Nun kommt es darauf an, zusätzliche Mittel für die Auswertung der außergewöhnlich umfangreichen Daten- und Probenmengen von Krankheitsfällen zur Verfügung zu stellen. Mit der Spende der Autodoc GmbH sind wir unserem Ziel ein großes Stück nähergekommen.“
 
Gesellschaftliches Engagement

Seit der Unternehmensgründung im Jahr 2008 versteht sich Autodoc als aktiver Teil der Gesellschaft und engagiert sich sowohl ideell als auch finanziell zugunsten benachteiligter gesellschaftlicher Gruppen. Autodoc unterstützt daher regelmäßig lokale Initiativen in verschiedenen europäischen Ländern.

26.03.2020 | 12:38

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