(Foto: Die Bayerische)



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Die Bayerische zeigt unternehmerische Resilienz im Ausnahmejahr 2020

Das Geschäftsjahr 2020 verlief trotz der Corona-Krise sehr erfolgreich: Die Anzahl der Kunden stieg um rund 10 Prozent auf 990.000 an und erreicht vermutlich im Laufe des ersten Quartals 2021 die Millionen Marke. Bei der BL die Bayerische Lebensversicherung AG stiegen die gebuchten Beiträge um 23 Prozent von 275 Millionen Euro auf 338 Millionen Euro und bei der BA die Bayerische Allgemeine Versicherung AG um 14 Prozent von 156 Millionen Euro auf 178 Millionen Euro.

Für die Gruppe insgesamt – vorbehaltlich des finalen Bilanzabschlusses – stiegen die Brutto-Beitragseinnahmen auf über 620 Millionen Euro (Vorjahr 607 Millionen Euro) und damit um rund zwei Prozent.  

Im Marktvergleich haben sich laut GDV die laufenden Beiträge bei der Lebensversicherung voraussichtlich um 1,0 Prozent verringert, während die Einmalbeiträge um 0,4 Prozent anstiegen. Im Bereich der Kompositversicherung wächst der Markt nach erster Einschätzung des GDV um 2,1 Prozent. In beiden Sparten entwickelt sich die Bayerische insgesamt besser als der Markt.

„Die Bayerische hat ihre ambitionierten Wachstumsziele für 2020 erreicht und zeigt mit den erfreulichen Geschäftsergebnissen, dass sie gerade auch in Krisenzeiten resilient aufgestellt ist. Wir werden unsere Planung des Jahresüberschusses deutlich übertreffen und nahe dem Niveau des Vorjahres liegen. Damit bauen wir unser Eigenkapital weiter auf“, sagt Dr. Herbert Schneidemann, Vorstandsvorsitzender der Versicherungsgruppe die Bayerische. „Wir planen auch im Geschäftsjahr 2021 mit weiterem Wachstum, bereiten uns aber gleichsam auch auf weitere wirtschaftliche Folgen der Corona-Krise vor“.

Martin Gräfer, Vorstandsvorsitzender des Kompositversicherers der Gruppe und außerdem für Vertrieb und IT verantwortlich, ergänzt: „Nicht zuletzt deshalb haben wir unsere Investitionen in Prozesse, Digitalisierung und Personal im vergangenen Jahr deutlich verstärkt. Unser Investment in IT betrug 2020 mehr als 19 Millionen Euro und hat sich im Vergleich zu 2019 verdreifacht.“
 
„Da die Bayerische bereits 2019 das Aktienexposure deutlich reduziert hat und seit Jahren verstärkt in alternative Kapitalanlagen investiert, zeigt sich unser Portfolio sehr widerstandsfähig bei Marktschwankungen“, sagt Vorstand Thomas Heigl. „Unsere ausgewogene und langfristige Kapitalanlagestrategie zahlt sich gerade in Krisenzeiten wie aktuell unter Corona aus. Bei der Muttergesellschaft stiegen die stillen Reserven im Vergleich zum Vorjahr um rund 50 Millionen Euro und liegen nun bei fast 17 Prozent des Buchwerts der Kapitalanlagen. Der besondere Fokus auf Nachhaltigkeit und Innovation betrifft in einem besonderen Maße auch die Kapitalanlagen der gesamten Versicherungsgruppe. Auch im Geschäftsjahr 2020 hat die Bayerische mit ihren Lebensversicherern sehr deutlich überdurchschnittliche Kapitalanlageerträge erzielt.“

Positiv lief das abgelaufene Geschäftsjahr vor allem für die operative Lebensversicherungs-Tochter BL die Bayerische Lebensversicherung AG. Neben dem starken Beitragswachstum stieg auch die Nettoverzinsung der Kapitalanlagen auf 5,2 Prozent (Vorjahr: 5,1 Prozent).

Die Beitragssumme der nachhaltigen Markenlinie der Bayerischen, Pangaea Life, stieg im abgeschlossenen Geschäft deutlich um 56 Prozent auf 126,8 Millionen Euro (Vorjahr: 81,4 Millionen Euro). Das Fondsvolumen konnte einen enormen Anstieg verzeichnen und liegt nun bei 244 Millionen Euro. Für 2021 legt die Bayerische einen Schwerpunkt auf den weiteren Ausbau der Pangaea Life Fonds-Familie.
 
Auch die Komposit-Tochter BA die Bayerische Allgemeine Versicherung AG schaffte bei den gebuchten Brutto-Beitragseinnahmen ein starkes Plus, liegt aber beim statistischen Jahresbeitrag für das Neugeschäft in Komposit der Bayerischen im abgeschlossenen Geschäft mit 33,2 Millionen Euro leicht unter Vorjahr (Vorjahr: 35,6 Millionen Euro).

„Die Gesellschaft insgesamt ändert sich mit zunehmendem Tempo. Wir wollen hier Vorreiter in unserem Markt sein und durch Innovation und Flexibilität einen relevanten Wertbeitrag für Kunden und Vertriebspartner bieten“, sagt Vorstand Martin Gräfer.

„Einen spannenden Weg schlagen wir deshalb auch mit der agilen Unternehmensorganisation ein. Wir bauen die klassische Hierarchie mit Führungskräften sukzessive ab und entwickeln unsere Organisationseinheiten hin zu selbstorganisierten Teams“, ergänzt Dr. Herbert Schneidemann.

Details zu den Geschäftszahlen der Versicherungsgruppe die Bayerische werden auf der Bilanzpressekonferenz am 04. Mai 2021 in München bekanntgegeben. Zudem geben die Vorstände der Bayerischen einen Ausblick auf das Geschäftsjahr 2021.

28.01.2021 | 11:52

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