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(Foto: FP)


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FP-Konzern setzt erfolgreiche Entwicklung im 1. Quartal 2020 fort

Die Francotyp-Postalia Holding AG (FP), Experte für sicheres Mail-Business und sichere digitale Kommunikationsprozesse, hat im ersten Quartal 2020 den Umsatz und das EBITDA deutlich gesteigert. Das Unternehmen setzt die ACT-Strategie weiter erfolgreich um und führt sein profitables Wachstum fort.

Der Umsatz stieg in den ersten drei Monaten des laufenden Jahres um 9,4 % auf 57,0 Mio. Euro. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) stieg deutlich um 15,1 % auf 8,0 Mio. Euro. Im abgelaufenen Quartal erzielte FP einen Free Cashflow in Höhe von 0,0 Mio. Euro gegenüber 2,9 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum. Bereinigt um Investitionen in Finance Lease Assets, M&A sowie um Auszahlungen für das ACT-Projekt JUMP erreichte der FP-Konzern in der Berichtsperiode einen Free Cashflow von 2,8 Mio. Euro gegenüber 7,4 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum. Der Free Cashflow wurde durch eine stichtagsbedingte Veränderung des Working Capitals und insbesondere durch den geplanten unterjährigen Aufbau der Vorräte zur Sicherung der Lieferfähigkeit während der SARS-COV-2 Pandemie beeinflusst.

FP wächst weiter im Kerngeschäft


Im Kerngeschäft Frankieren und Kuvertieren stieg der Umsatz um 7,1 % auf 35,3 Mio. Euro. Erstmals enthalten sind Umsatzbeiträge aus der Akquisition von Hefter Systemform (0,7 Mio. Euro). Zum Umsatzanstieg beigetragen haben zudem der Effekt aus der Neueinschätzung der Nutzungsdauer vermieteter Erzeugnisse aus 2019 (0,9 Mio. Euro) sowie positive Währungseffekte (0,3 Mio. Euro). Im Branchenvergleich setzt sich FP damit im zunehmend herausfordernden Marktumfeld weiter vom Wettbewerb ab und erhöht seit 2016 kontinuierlich seinen Marktanteil; dieser liegt weltweit bei mehr als 12 %.

Der Umsatz im Bereich Mail Services, dem Produktbereich rund um die Abholung, Frankierung und Konsolidierung von Geschäftspost, stieg um 19,3 % auf 17,2 Mio. Euro. Der Bereich zeigt damit die Resultate der erfolgreichen Neuausrichtung und wächst wieder profitabel. Das verarbeitete Briefvolumen erhöhte sich leicht; die Portoerhöhung der Deutschen Post AG im Vorjahr hat ebenfalls zu diesem Erfolg beigetragen.

Der Umsatz im Software/Digital-Geschäft war im ersten Quartal 2020 mit 4,5 Mio. Euro im Vergleich zu 4,7 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum leicht rückläufig. Neben einem Rückgang im Geschäft mit Hybrid Mail Services fehlten weiterhin wesentliche Umsatzbeiträge von FP Sign und infolge der SARS-CoV-2-Pandemie auch aus dem Bereich Internet of Things (IoT). Das Unternehmen ist dennoch langfristig weiter positiv für den neuen digitalen Bereich gestimmt. Die digitale Transformation wird durch die veränderten Arbeitsbedingungen während der Pandemie nachhaltig beschleunigt und bietet ein positives Umfeld für sichere digitale Lösungen.

Konzernergebnis steigt um mehr als 50 %

In den ersten drei Monaten 2020 steigerte der FP-Konzern das EBITDA und zugleich die EBITDA-Marge auf 14,0 % nach 13,3 % im Vorjahreszeitraum. Dazu beigetragen hat auch der Bereich Mail Services, der erstmals wieder einen deutlich positiven Ergebnisbeitrag leistete. Auch das ACT-Projekt JUMP lieferte wie erwartet zunehmend wiederkehrende positive Einsparungseffekte.

Die Abschreibungen und Wertminderungen reduzierten sich im ersten Quartal 2020 leicht auf 5,4 Mio. Euro nach 5,6 Mio. Euro im Vorjahr. Das EBIT verdoppelte sich auf 2,6 Mio. Euro und das Konzernergebnis stieg um 52,9% auf 1,9 Mio. Euro. Das entspricht einem Ergebnis je Aktie von 0,12 Euro gegenüber 0,08 Euro im ersten Quartal 2019.

Rüdiger Andreas Günther, Vorstandsvorsitzender des FP-Konzerns, sagt: „FP hatte einen guten operativen Start in das Geschäftsjahr 2020. Die Corona-Pandemie wirkte sich erst ab Mitte März spürbar aus. Mit unserem soliden Geschäftsmodell und einer komfortablen Liquiditätsausstattung werden wir die Gruppe sicher durch diese Krise steuern. Wie viele Unternehmen verspüren wir zwar eine Kaufzurückhaltung der Kunden, aber FP verfügt über einen stützenden Anteil an wiederkehrenden Erträgen.“

Prognose für 2020 bestätigt

Der erfolgreiche Start in das Geschäftsjahr 2020 bestärkt das Management darin, mit ACT die richtigen strategischen Weichen für den FP-Konzern gestellt zu haben. Während das Unternehmen im Kerngeschäft solides Wachstum ausweist, bergen die digitalen Produkte erhebliches Potenzial für die Zukunft. Dies gilt umso mehr in Anbetracht der erwarteten Beschleunigung der Digitalisierung, die durch die Corona-Pandemie ausgelöst wurde und die nachhaltig sein wird.

Die ökonomischen Folgen der SARS-CoV-2-Pandemie sind in ihrer gesamten Tragweite allerdings noch nicht absehbar. Der FP-Konzern rechnet aber mit einem zumindest vorübergehenden erheblichen Einbruch der Wirtschaftsleistung in allen Geschäftsfeldern des Unternehmens. Deshalb geht der FP-Konzern unverändert für das Geschäftsjahr 2020 von einem deutlichen Rückgang bei Umsatz, EBITDA und bereinigtem Free Cashflow gegenüber dem Vorjahr aus (unter der Prämisse gleichbleibender Wechselkurse).

28.05.2020 | 14:13

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