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Aktienerwerb bei Mr Green

Geld spielt an der Börse nicht nur für Mr Green eine entscheidende Rolle. Bildquelle: welcomia – 436847773 / Shutterstock.com

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Mr Green wurde zur Börsennotierung an der Nasdaq Stockholm zugelassen

Das Unternehmen Mr Green ist nun an der schwedischen Börse

Dem Unternehmen Mr Green ist ein wichtiger Schritt gelungen, denn die Firma ist nun an der Börse in Stockholm gelistet. Damit gehen diverse Vorteile einher, gleichzeitig verpflichtet sich der Konzern aber auch zu strengerer Regulierung. Überdies ist der Aktienhandel nicht immer vollkommen risikolos. Damit werden für die nahe Zukunft auch strategische Veränderungen erforderlich.

Details zur Marke Mr Green und zum derzeitigen Angebot 

Mr Green kommt aus Schweden

Infografik: Hintergrundwissen zu der Marke Mr Green. 

Mr Green ist eine Aktiengesellschaft, die der Glücksspielbranche zuzurechnen ist. Dass Mr Green oftmals für ein schwedisches Unternehmen gehalten wird, ist darin begründet, dass die Muttergesellschaft, die Mr Green & Co Ltd., in Stockholm beheimatet ist. Das Mr Green Online Casino ist die 2007 gegründete Tochtergesellschaft mit Sitz in Malta und mittlerweile eine etablierte Größe am Markt. Sie steht unter der Leitung von Per Norman und Bo Wänghammar. 

Das von den drei Schweden Fredrik Sidfalk, Henrik Bergquist und Mikael Pawlo gegründete Unternehmen ging mit seinem Angebot im Jahr 2008 live. Dass genau die drei Personen zusammenfanden, war dabei kein Zufall, denn zwei von ihnen hatten bereits 2001 mit Betsson Erfahrungen in der lukrativen Gaming-Industrie gesammelt. Der Grund dafür, dass Mr Green bei seiner Einführung im Markt gut angenommen wurde, war das seinerzeit revolutionäre Konzept, nicht nur Spiele eines Anbieters zur Verfügung zu stellen. Somit läutete das breite Unternehmensangebot gewissermaßen eine neue Ära ein. Aktuell bietet Mr Green 350 Spiele an, die unter anderem von folgenden Unternehmen stammen: 

IGT
Net Entertainment
Nextgen
Quickspin
Microgaming 

Stockholmer Börse ist Tochterunternehmen der Nasdaq

Die Böse in Stockholm wurde schon 1863 gegründet und befindet sich seit dem 1998 ebenfalls unter der Obhut einer großen Muttergesellschaft, der Nasdaq OMX Group. Die amerikanisch-skandinavische Wertpapierbörse wurde im Jahr 2003 gegründet und beschäftigte schon 2007 ingesamt 1483 Mitarbeiter. Der Umsatz hatte ein Jahr zuvor bei 399,3 Millionen Euro gelegen. Der wichtigste Aktienindex der Börse in Stockholm ist der OMX Stockholm 30, der die Performance der 30 wichtigsten schwedischen Unternehmen indiziert. Berechnet wird er seit dem Jahr 1986, wobei die Basis seinerzeit noch bei 500 Punkten lag. Diese wurde jedoch 12 Jahre später auf ein Viertel, also 125 Punkte festgelegt. An der Börse in Stockholm werden jedoch nicht nur Aktien gehandelt, sondern auch 

Optionsscheine
Derivate
Losanleihen 

In die internationalen Schlagzeilen war die Börse in Stockholm zuletzt im Jahr 2012 geraten, weil es zu einem riesigen Fehlauftrag gekommen war. Was war passiert? Eine technische Panne war der Auslöser dafür gewesen, dass eine Summe, die dem 131-Fachen des schwedischen BIP entsprach, für einen Aktienerwerb eingesetzt worden war. Dies führte dazu, dass der komplette Handel kollabierte, blieb jedoch in der Folge ohne drastische Konsequenzen. 

Aufnahme des Unternehmens bringt nur wenig Änderungen

Geschäfte in der Nasdaq

Der Handel von Aktien an der Börse verläuft oftmals turbulent. Bildquelle: crystal51 – 149072456 / Shutterstock.com

Damit Mr Green zur schwedischen Börse zugelassen werden konnte, war zunächst die Bewilligung des Zulassungsausschusses notwendig. Dabei handelt es sich um ein Bearbeitungsgremium, das speziell für die Prüfung der eingereichten Zulassungsanträge zuständig ist. Neben dessen Zustimmung war für die Aufnahme des Unternehmens außerdem die Registrierung eines Prospekts bei der schwedischen Finanzmarktaufsicht erforderlich. 

Die sogenannte „Swedish Financial Supervisory Authority“ ist vergleichbar mit der BaFin in Deutschland und stellt im Sinne aller Teilnehmer am Finanzmarkt die getätigten Geschäfte unter staatliche Aufsicht. Für die Aktionäre von Mr Green bedeutet die Börsennotierung an der Nasdaq Stockholm keine wesentliche Veränderung, da die Aktien unter denselben Zuordnungsparametern gehandelt werden und auch keine neuen Aktien in den Umlauf gebracht wurden. 

Freuen dürften sich außerdem die Investoren, Lieferanten und Partner von Mr Green über den Schritt, weil sie ebenfalls von der erhöhten Transparenz und mehr Sicherheit profitieren werden. Positiv auswirken dürfte sich dies nicht nur auf die generelle Stellung des Unternehmens am Markt und die Entwicklung des Aktienwertes, sondern auch auf die Investitionsbereitschaft potenzieller neuer Partner, für die Mr Green nun noch um ein Vielfaches attraktiver geworden ist. 

Neue Geschäftsstrategie von Mr Green für die Zukunft 

Die Listung an der schwedischen Börse wird für Mr Green im Jahr 2017 jedoch nicht das einzige Novum bleiben, denn das Unternehmen nutzt jetzt auch eine Technologieplattform für den Betrieb seiner Webseite. Dadurch soll es in Zukunft wesentlich schneller möglich sein, neue Funktionen zu integrieren und mit den Kunden in Kontakt zu treten. 

Großen Wert legt der Konzern bei der Kommunikation darauf, dass diese möglichst personalisiert abläuft und somit die individuellen Bedürfnisse bestmöglich abdeckt. In Anlehnung daran verfolgt Mr Green auch eine neue Firmenstrategie mit der Bezeichnung „Mr Green 2.0“. Diese beruht auf fünf Säulen und verdeutlicht, dass nicht nur ein Faktor für den langfristigen Erfolg verantwortlich ist: 

Per Norman kommentierte die Neuausrichtung wie folgt: „Heute haben wir ein breiteres Produktangebot, ein neues, skalierbares Geschäftsmodell und wir fokussieren uns darauf, unseren Kunden ein einmaliges, personalisiertes Anwendererlebnis zu ermöglichen.“ 

Im Übrigen sieht er für die Zukunft einer weiteren Profitabilitätssteigerung entgegen und möchte die Marke hinsichtlich der Wertevermittlung als branchenführend positionieren. Dies tut das Unternehmen mit der Philosophie des Green Gamings schon jetzt, denn sie fordert Kunden unter anderem schon am Anfang ihrer Mitgliedschaft dazu auf, in den Einstellungen persönliche Verlustlimits zu setzen.

Bildquelle: welcomia – 436847773 / Shutterstock.com

25.01.2017 | 11:14

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