Anzeige

Copyright: Christian Chan/Shutterstock

Anzeige

Warum Unternehmer 2019 von einer Buchhaltungssoftware profitieren

Mit dem neuen Jahr sind wieder einige Gesetzesänderungen bzw. neue Gesetze in Kraft getreten, die für Unternehmer hinsichtlich ihrer Buchhaltung interessant sein dürften. Was kommt mit diesen Neuerungen alles auf sie zu? Inwiefern kann eine Buchhaltungssoftware ihnen dabei helfen, den Papierkram auf einfachere Weise zu bewältigen?

Änderungen 2019: das sollten Unternehmer wissen

Einführung der Brückenteilzeit

Seit dem 1. Januar haben Arbeitnehmer ein Recht auf die sogenannte Brückenteilzeit. Diese sieht vor, dass Angestellte ihre Arbeitszeit für einen festgelegten Zeitraum verringern können, bevor sie sie wieder auf ihre ursprüngliche Dauer erhöhen.

Neuer Mindestlohn
Sowohl die gesetzliche Lohnuntergrenze als auch die Branchenmindestlöhne sind von 8,84 Euro auf 9,19 Euro (in einigen Branchen mehr) gestiegen, sodass Arbeitnehmer sich über 35 Cent mehr in der Stunde freuen können.

Anpassungen bei den Midijobs
Konnten Midijobber bisher nur maximal 850 Euro pro Monat verdienen, so werden ab dem 1. Juli 2019 bis zu 1300 Euro möglich sein. Trotz geringerer Sozialversicherungsbeiträge erhalten sie dennoch vollen Rentenanspruch aufgrund der Rentenreform.

Änderungen bei der Umsatzsteuer
Die neue Gutscheinrichtlinie der EU gilt nun ebenso auf nationaler Ebene. Das bedeutet, es wird ab jetzt zwischen Einzweck- und Mehrzweckgutscheinen unterschieden. Während Unternehmer bei Ersteren bereits bei der Gutscheinausstellung die Mehrwertsteuer erheben müssen, ist dies bei den Mehrzweckgutscheinen erst bei der Einlösung der Fall.

Zuschüsse zur betrieblichen Altersvorsorge
Viele Firmen leisteten bereits im letzten Jahr einen Zuschuss zur Altersvorsorge ihrer Mitarbeiter. Mit Beginn des neuen Jahres ist dieser nun verpflichtend für alle Arbeitgeber, die aufgrund der Entgeltumwandlung ihrer Angestellten Sozialversicherungsbeiträge sparen können. Die Höhe des Zuschusses beträgt 15 Prozent der Summe, die die Arbeitnehmer in ihre Altersvorsorge investieren.

Einführung des Qualifizierungschancengesetzes
Mit dem neuen Qualifizierungschancengesetz ist es für Beschäftige ab jetzt genauso möglich, Weiterbildungsoptionen der Bundesagentur für Arbeit in Anspruch zu nehmen. Leistet der Betrieb einen Beitrag zu den Kosten, so erhält er einen Zuschuss von der Arbeitsagentur. Mit dieser Maßnahme sollen Mitarbeiter für den digitalen Arbeitsmarkt gefördert werden.

Diese gesetzlichen Veränderungen sind nur ein paar Beispiele von zahlreichen Umstellungen, die in diesem Jahr auf Unternehmer zukommen. Vor allem in der Buchhaltung vervielfacht sich somit der bürokratische Aufwand. Deshalb sollten Selbstständige, die diesen Firmenbereich alleine oder nur mit wenig Personal stemmen, lieber auf ein unkompliziertes System setzen anstatt auf statische Exceltabellen.

Anforderungen an eine Buchhaltungssoftware

Damit ein solches Programm Unternehmer aber auch tatsächlich in ihrem Arbeitsalltag entlasten kann, muss es einige Kriterien erfüllen, was seine Aufgabenbereiche betrifft. Diese Funktionen sollte der Leistungskatalog der Software unter anderem beinhalten:

    ✓    Einnahmen-Überschuss-Rechnung (EÜR) sowie Gewinn- und Verlustrechnung (GuV)
    ✓    Berechnung lohnrelevanter Daten (Lohnbuchhaltung)
    ✓    Offene Posten und ein integriertes Kassenbuch bzw. eine Kassenbuchfunktionen
    ✓    Möglichkeit zum Online-Banking und Zahlungsabgleich
    ✓    Umsatzsteuervoranmeldung
    ✓    Datenexportschnittstellen (z.B. mit DATEV/ELSTER)
    ✓    Online-Auftragsbearbeitung (Erstellung von Angeboten, Rechnungen, Lieferscheinen)
    ✓    Mehrplatzfähigkeit (ermöglicht Zugriff durch mehrere Mitarbeiter)
    ✓    Anlagenverwaltung
    ✓    Option für mobiles Arbeiten mit Tablet oder Smartphone


Die Vorteile einer Buchhaltungssoftware

Durch digitale Datenerfassung und bereits erstellte Vorlagen sparen sich gerade Selbstständige oder Kleinunternehmer viel Zeit, die sie stattdessen in die Abwicklung ihres eigentlichen Firmengeschäftes investieren können.

Ebenfalls verringern sich die Kosten für Papier und anderes Büromaterial, wenn ein System für die Buchführung zum Einsatz kommt. Ganz abgesehen davon, dass die Leistungen eines Steuerberaters teilweise oder gänzlich entfallen und somit dessen Gebühren anderweitig eingesetzt werden können. Mehr dazu und weitere Vorzüge einer Buchhaltungssoftware thematisiert dieser Ratgeber im Netz.

Ein modernes Buchhaltungsprogramm berücksichtigt alle gesetzlichen Vorgaben und ermöglicht damit eine rechtssichere Buchführung.

Insgesamt vereinfacht es die kaufmännische Verwaltung und vermeidet Fehler, die bei manuellen Eingaben entstehen können. Unternehmer erhalten außerdem einen umfassenden Überblick über alle buchhalterischen Prozesse in ihrer Firma.

04.02.2019 | 11:03

Artikel teilen: