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David Heimhofer ist Chairman der Terra Sola Group AG. (Foto: Terra Sola AG)

David Heimhofer ist Chairman der Terra Sola Group AG. (Foto: Terra Sola AG)

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Solare Energie, ein Megatrend in der Startphase

In kaum einer anderen Region der Welt macht der Einsatz von Solartechnik mehr Sinn als im Nahen und Mittleren Osten. Über 3.000 Sonnenstunden im Jahr prädestinieren den gesamten MENA-Raum für solare Energieerzeugung. Die Sonne scheint dort nicht nur häufiger als bei uns, sondern strahlt auch wesentlich intensiver. Das Energiepotential der Solarstromproduktion liegt pro Quadratmeter teilweise bis zu drei Mal höher als bei uns. Dementsprechend ist dort auch die Produktion von Solarstrom viel billiger.

Längst haben die Entscheider in Politik und Wirtschaft das enorme Potenzial erkannt: In Ländern wie Marokko und Jordanien, wo es weder Öl noch Gas gibt, soll nun die Quelle den Strom liefern, die es im Überfluss gibt: Die Sonnenstrahlung.  In den öl- und gasreichen Ländern wie beispielsweise am Golf, haben die Energieplaner längst durchgerechnet, dass es wesentlich sinnvoller  - und vor allem billiger ist, Photovoltaik einzusetzen und die kostbaren fossilen Brennstoffe auf dem Weltmarkt zu verkaufen, statt für die Energieerzeugung im eigenen Land Diesel zu verbrennen. Der Strompreis ist dort hoch subventioniert, indem das Barrel Öl für 3 oder 4 Dollar an die lokalen Kraftwerke geliefert wird. Auf dem Weltmarkt könnte man immer noch 85 Dollar pro Barrel verdienen. Selbst in den ölreichen Ländern am Golf plant man deswegen eine Energiewende. In Ländern wie Ägypten und Marokko ist sie längst im Gange.

Dabei ist Solarenergie auch die Antwort auf den stetig steigenden Energiebedarf von Industrie und Bevölkerung. Der Wohlstand wächst und Industrie-, Bevölkerungs- und Produktionswachstum kurbeln den Energiekonsum ebenfalls weiter an. Mit einem jährlich steigenden Strombedarf von durchschnittlich rund acht  Prozent mit einer klaren Tendenz nach oben, bieten erneuerbare Energien die Basis und einzig vernünftige Alternative für eine zukunftssichere Entwicklung der lokalen Wirtschaft. Gerade in vielen der ölfördernden Staaten kann nur auf diesem Weg verhindert werden, dass ein immer größerer Anteil des Hauptexportartikels Öl zur Sicherung des heimischen Energiebedarfs aufgewendet werden muss.
Allein, was zur Realisierung aller Pläne zurzeit noch fehlt, sind das Know-how und der richtige Ansatz zur Planung, Entwicklung und Umsetzung von solaren Großkraftwerken. Und genau hier liegt die große Chance für Investoren, die mehr mitbringen, als das notwendige Geld. Erforderlich ist ein integrierter Ansatz von Finanzierung, Planung, Aufbau lokaler Produktionskapazität und Ausbildung, wie wir ihn vertreten.

Geschätzte rund 285 Milliarden US-Dollar werden in den kommenden Jahren in den Energiesektor in der MENA-Region investiert und schon jetzt sind die Investitionen im Vergleich 2009 zu 2012 um das sechsfache gestiegen. Zusammengenommen planen die 21 Staaten der Region mit einer vorhandenen Kapazität von 107 Gigawatt im Jahr 2030. Um dies zu erreichen bedarf es aber nicht nur der erforderlichen Investitionen und des Kaufs der passenden Technik. Vielmehr geht es auch darum, Investitionen nachhaltig abzusichern und über einen integrierten Ansatz vor Ort eine nachhaltige Solarindustrie aufzubauen, indem Produktionskapazitäten aufgebaut werden, über Ausbildung der Aufbau des entsprechenden Fachwissen sichergestellt wird, lokales Unternehmertum im Umfeld angeschoben und die Planung und Umsetzung solare Großkraftwerke finanziert wird.

Mit einem entsprechenden integrierten Ansatz haben ausländische Projektentwickler, Technologielieferanten und Finanzierer zudem einen echten Wettbewerbsvorteil. Den politischen Entscheidern kommt dieser Ansatz sehr entgegen, die mit dem Einsatz der Solarenergie die Erwartung an neue Arbeitsplätze und den Aufbau einer lokalen Solarindustrie verknüpfen. So können sich Investoren erfolgreich platzieren und unter anderem von den interessanten Steueranreizen profitieren. Alles in allem zeigt sich: Solarenergie als Teil einer globalen Energiewende ist eine Lösung mit spannendem Potential für alle Beteiligten. Die Terra Sola AG ist dabei.

David Heimhofer ist Chairman der Terra Sola Group AG. Terra Sola investiert gemeinsam mit lokalen Entscheidungsträgern in die Entwicklung und Finanzierung von Solar-Großprojekten in der MENA-Region.

19.12.2014 | 21:54

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