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Im Vordergrund sind Felder mit den Aufschriften „Event“, „Funding“, „Project“, „Support“, „Sponsor“, ein Mann in Hintergrund zeigt auf das blau unterlegte Feld „Sponsor“

Sponsoring wird immer essentieller. Bildquelle: NicoElNino – 40529900 / Shutterstock.com

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Wichtige Entwicklungen beim Sponsoring

Sponsoring ist ein kaum noch wegzudenkender Teil des modernen Profisports. Es handelt sich um einen Markt, der stabil weiter wächst, denn Sponsoring hat sich als effektives Mittel für die Kommunikation und zur Aktivierung der Zielgruppen herausgestellt. Dementsprechend wird immer mehr in diesen Sektor investiert. Insbesondere die diversen Social Media-Plattformen wie Facebook, Twitter, Instagram etc., werden zukünftig immer mehr an Bedeutung gewinnen.

Es reicht nicht mehr aus, ein einfaches Werbebanner bei einer Sport- oder Musikveranstaltung aufzuspannen oder den Unternehmensnamen auf das Trikot eines Fußballprofis zu sticken. Auch Sponsoren müssen sich intensiver auf die modernen und digitalen Kommunikationsmittel konzentrieren. Soziale Netzwerke wie Facebook, Twitter u.v.m. werden deswegen immer essentieller, um vor allem bei jungen, aber auch älteren Zielgruppen Aufmerksamkeit zu generieren. Dies ist vor allem wichtig, weil diese Zielgruppen immer fragmentierter werden und immer mehr Nischeninteressen besitzen. Auch der Sponsoren-Markt und die Marketing-Entscheider müssen sich dieser Evolution anpassen und dahingehend forschen, investieren und dürfen nicht stehen bleiben.  

Sponsoring besonders beim Fußball erfolgreich

Auch wenn sich die Spielregeln in einem stetigen Wandel befinden, ist der Profisport immer noch eine beliebte und bewährte Sponsoren-Plattform. Eine fast schon weltweit, aber vor allem in Deutschland universell beliebte Freizeitbeschäftigung, die sich weiterhin großer Popularität erfreut, ist allerdings der Fußball. Gerade die Sportwetten Anbieter sehen im Fußball Chancen und eine Verknüpfung hin zu mehr Bekanntheit. Zuletzt stieg Betway bei fünf traditionellen Zweitligisten ein. Die Vorteile liegen auf der Hand: Wer an Fußball interessiert ist und sich in dem Sport auskennt, wird wahrscheinlich auch an der ein oder anderen Sportwette interessiert sein.

Sportwettenindustrie in den Jahren großer Turniere erfolgreich

Dies zeigte sich vor allem während der letzten Europameisterschaft, denn diese führte zu vermehrten Wetten und höheren Wetteinsätzen unter den Fußballfans, was wiederum größere Umsätze zur Folge hatte. Die Forschungs- und Beratungsgruppe Goldmedia GmbH Strategy Consulting verkündete zu diesem Thema folgendes:

  Im Vergleich zum Vorjahr können Wettunternehmen im Jahr 2016 möglicherweise zusätzlich 150
   Millionen Euro einnehmen

  Verstärktes Sponsoring und clevere Marketingkampagnen haben durchaus zu diesem Erfolg
   beigetragen

  Die Gesamtumsätze der Wettindustrie könnte in diesem Jahr bei 5,1 Millionen Euro liegen 

Tabelle: Sportwettenanbieter, die den Profi-Fußball sponsern
Zu den wichtigsten Sponsoren für den Profi-Fussball aus dem Bereich Sportwettenanbieter zählen bet-a-home, sportingbet, bwin, betsafe und cashpoint

Kooperationen zwischen Fußballern und Online-Start Ups


Nicht nur die Verbindung zwischen Fußballevents und Wettanbietern liegt auf der Hand, auch Kooperationen zwischen einzelnen Fußballern, die nach einer erfolgreichen Profi-Karriere nach anderen Wegen suchen, Einkommen zu generieren. So hat sich z.B. Oliver Kahn mit dem Wettanbieter Tipico zusammengetan und fungiert als Geschäfts- und Werbepartner. Aber nicht jeder ehemalige Fußballer kann später auch Werbegesicht, Kommentator oder selbst Trainer eines Profi-Vereins werden. Insbesondere im Bereich von Online Start-Ups entstehen allerdings immer wieder erfolgreiche Kooperationsmöglichkeiten für Sportler. Clevere Investitionen stellen etwa der Fußballsoftwareanbeiter „easy2coach“ dar, eine Plattform bei deren Spieler, Eltern, Trainer und Co-Trainer unter anderem ihre gesamte Kommunikation abwickeln oder Trainingseinheiten planen können. Darüber hinaus bietet die Plattform noch viele andere Möglichkeiten der digitalen Vernetzungen von Fußballspielern, -Trainern und - Enthusiasten. Zusammenarbeiten mit start ups wie dem Amateurfußball-Netzwerk fupa.net, dem jungen Unternehme Teamwallet u.v.m. beweisen, dass Sponsoring, Kooperation und Forderungen von diversen Sportunternehmen, die sich insbesondere auf den digitalen Markt fokussieren, der nächste logische Schritt sein werden.   

Die Deutsche Telekom ist ein beliebter Kooperationspartner

Ein alleiniger Fokus auf den Fußballsport ist aber nicht die beste Möglichkeit und der einzige Weg für den Sponsoren-Markt. Sport bleibt sicherlich an der Spitze des Sponsoren-Interesses, dennoch gibt es hier neben dem Fußball noch viele andere Möglichkeiten, um weitere Zielgruppen zu erreichen und zu aktivieren. Zumal der Fußballsport stellenweise mit Werbung und Sponsoring überlaufen wirkt. Für Alternativen erweist sich unter anderem die Telekom als Tatkräftiger Kooperationspartner, mit dem es sich scheinbar immer wieder lohnt zusammenzuarbeiten. Schon seit über 25 Jahren engagiert sich der Telekommunikationsriese in den verschiedensten Sportarten.

Der Konzern war 1991 einer der größten Sponsoren des Radsports. Natürlich bleibt der Fußball nicht aus und die Telekom investiert intensiv bei Bayern München und stellt mit einer jährlichen Überweisung von geschätzten 20 Millionen Euro einer der Hauptsponsoren dar. Das Unternehmen ist seit 2005 Premiumpartner des Deutschen Fußball-Bundes, seit 2006 der Deutsche Fußball Liga GmbH und des VFL Wolfsburg.

Seit 2004 ist die Telekom Telekommunikationspartner von Borussia Dortmund und seit 2007 des Hamburger SV. Beim Radsport und beim Fußball blieb es jedoch nicht, denn das Unternehmen betätigte sich von 2004 bis 2007 mit dem T-Systems südafrikanischen Segelteam Shosholoza aus Südafrika auch am Segelsport und unterstützt seit 2008 das Deutsche Olympische Segel-Team. Darüber hinaus engagiert sich die Telekom seit 2006 auch vorbildlich beim Deutschen Behinderten-Sportverband und fordert die noch jungen „German Top Team Paralympics 2008.“ Neu hinzugekommen ist die Formel 1.

Volumen des Sportsponsorings, wichtige Faktoren, die beim Social Media-Marketing zu beachten sind, Gründe für die Nutzung von Social Media als Marketing und Sponsoring-Tool

Infografik: Sponsoring und Social Media-Marketing in den letzten zwei Jahren. Infografikquelle: eigene Darstellung

Ein breites Sponsoring ist wachstumsfördernd 

Nicht vergessen sollte man den Basketballsport. Hier engagiert sich der Telekommunikationskonzern schon seit 1993 bei den Telekombaskets. Dies erweist sich als extrem vorausschauend, denn insbesondere beim Basketball bietet sich neuer Raum an, um neue Zielgruppen zu erschließen und ist momentan in einem stetigen Wachstum begriffen. Generell ist eine dominante Konzentration auf nur eine Sportart eher ungesund. In anderen Märkten, z.B. in Österreich und der Schweiz, konzentriert man sich auf verschiedene Sportarten, was wiederum die sportliche Vielfalt und ein breiteres sportliches Angebot fordert.

Daraus ergibt sich wiederum ein breiteres Publikum, woraus ein stabileres Wachstum entsteht. Das ist insbesondere notwendig, weil die Erfolge beim Fußball etwas rückläufig sind, auch wenn dieser Rückgang bisher keine besorgniserregenden Ausmaße annimmt. Auch der Tennissport, einst äußerst populär, muss Einbußen hinnehmen: Das liegt vor allem daran, dass es zurzeit kaum Tennisstars und Spieler mit Identifikationspotential zu geben scheint, wie es einst bei Boris Becker und Steffi Graf der Fall war und wie es beim Fußball momentan immer noch der Fall ist.       

Social Media essentiell für das moderne Sponsoring

Sport ist zwar immer noch der beliebteste Weg, um als Sponsor zu agieren, dennoch sollten andere Möglichkeiten wie der Kunst- und Kulturmarkt nicht unterschätzt werden. Besonders Musikveranstaltungen, Musik- oder Filmfestivals und besondere Museumsausstellungen bieten sich als Sponsorenplattformen an. Auch soziales Sponsoring ist eine gute Möglichkeit, um den Bekanntheitsgrad in positiver Weise zu steigern bzw. das eigene Image aufzupolieren. Ob im sozialem, Kultur- oder im Sport-Bereich, zur Erschließung einer jungen Zielgruppe sind Social Media-Plattformen wie Facebook, Twitter, Instagram u.v.m. essentiell, um über Events und Termine zu informieren, aber auch um mit Fans und Zielgruppen auf direkterem Weg anzusprechen.

Ein gezieltes Sponsoring kann sich nicht nur positiv auf den Bekanntheitsgrad und das Image einer Marke auswirken, sondern auch Erfolge bei Verkaufszahlen und Umsätze nach sich ziehen. Die Anzahl der Fans oder Follower des Vereins oder der Person, die gesponsert wird, ist hierbei entscheidender Faktor: Je größer die Social Media-Gefolgschaft ist, desto mehr Aufmerksamkeit bekommt auch der Sponsor. Die Botschaft des Sponsors wird bestenfalls durch Likes, Teilen und Kommentieren der Fans weiterverbreitet. Eine Markenbotschaft muss allerdings auch kreativ, clever und passend zum gesponserten Verein oder zur Person gestaltet sein. Sie sollte sich von konventioneller Werbung unterscheiden, denn gerade Social Media - Gemeinschaften sind oftmals sehr sensibel, wenn sie mit offener Werbung auf Fanseite konfrontiert werden.

Bildquelle: NicoElNino – 40529900 / Shutterstock.com

25.10.2016 | 11:09

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