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Wintershall möchte den umweltschutz stärken und verzichtet auf das Abfackeln von Erdölbegleitgas

Bald ohne Abfackeln von Begleitgas: Ölplattform von Wintershall

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Wintershall tritt „Zero Routine Flaring by 2030” bei

Wintershall ist der internationalen Initiative gegen das Abfackeln von Begleitgas bei der Erdölförderung beigetreten. Ziel der Initiative „Zero Routine Flaring by 2030”, die von der Weltbank gemeinsam mit UN-Generalsekretär Ban Ki Moon ins Leben gerufen wurde, ist es, das Abfackeln von Erdölbegleitgas im Regelbetrieb bis 2030 weltweit zu beenden. Mitglieder sind Regierungen, Ölproduzenten und Entwicklungsorganisationen. Jährlich werden weltweit insgesamt rund 140 Milliarden Kubikmeter Begleitgas bei der Ölförderung abgefackelt. Das entspricht rund 30 Prozent der in der EU im Jahr verbrauchten Gasmenge. Gleichzeitig werden dadurch Treibhausgase freigesetzt: Weltweit pro Jahr mehr als 300 Millionen Tonnen CO2.

„Ressourcen effizient zu nutzen und langfristigen wirtschaftlichen Erfolg mit ökologischer und gesellschaftlicher Verantwortung zu verbinden hat für Wintershall Priorität“, erklärt Vorstandsvorsitzender Mario Mehren. Um diese Ziele zu unterstreichen, ist Wintershall als der größte international tätige deutsche Erdöl- und Erdgasproduzent jetzt der Wintershall erfüllt die Ziele der Initiative bereits seit dem Jahr 2012: Das Unternehmen verzichtet seitdem als Betriebsführer auf das Abfackeln von Erdölbegleitgas (Flaring) im Regelbetrieb und nutzt dieses Gas.

Ökonomische und ökologische Ziele in Einklang gebracht

Alle bestehenden Anlagen wurden bereits umgerüstet; bei neuen Anlagen wird die Begleitgasnutzung direkt eingebaut. Wintershall erfüllt damit schon heute höchste internationale Standards für die umweltverträgliche Gewinnung von Erdöl. „Mit ihrer No Flaring Policy hat Wintershall bereits in den vergangenen Jahren ein starkes Zeichen für verantwortungsvolles und nachhaltiges Wirtschaften gesetzt. Jetzt nutzen wir die Gelegenheit, unser Know-how in diesem Bereich zu teilen und unsere Führungsrolle zu unterstreichen, indem wir der Weltbank-Initiative beitreten“, sagt Mario Mehren.

Mit dem Beitritt zur Weltbank-Initiative will Wintershall weitere Unternehmen und Staaten zu einer Teilnahme ermutigen. „Wir sind überzeugt, dass der Verzicht auf das Abfackeln von Erdölbegleitgas ein wichtiger Beitrag sein kann, um dem Klimawandel entgegenzuwirken. Deshalb begrüßen wir die Initiative der Weltbank und setzen ihre Ziele um“, so Mehren.

Bereits seit 2012 fackelt Wintershall rund 500 Millionen Kubikmeter Begleitgas pro Jahr nicht mehr ab. Das entspricht dem Jahresgasbedarf einer deutschen Großstadt wie Hannover oder Nürnberg. Durch den Verzicht auf das Abfackeln im Regelbetrieb mindert Wintershall die CO2-Emissionen um bis zu zwei Millionen Tonnen jährlich. Das sind rund 60 Prozent der vormals gesamten CO2-Emissionen des Unternehmens.

30.11.2015 | 00:55

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