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Schreie vor Glück? Die Zalando-Vorstände Rubin Ritter, Robert Gentz und David Schneider. (Bild: Zalando)

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Zalando steigert Umsatz und Gewinn

Der Schrei vor Glück ist das Markenzeichen in der Fersehwerbung, und auch die drei Vorstände der Zalando SE könnten vor Glück geschrien haben. Na ja, ein bisschen wenigstens. Denn die Zalando SE hat ihre Profitabilität im ersten Halbjahr 2016 deutlich gestärkt. Dies führte, zusammen mit einem effizienten Nettoumlaufvermögen, zu einem positiven Free Cash Flow in Höhe von 50 Millionen Euro.

Der Umsatz von Zalando lag im zweiten Quartal 2016 bei 916 Millionen Euro, die bereinigte EBIT-Marge betrug 8,8 Prozent. Der Umsatz im ersten Halbjahr 2016 betrug 1,713 Milliarden Euro, die bereinigte EBIT-Marge lag bei 5,9 Prozent. Besonders stark hat der Online-Händler in die Bereiche Service, Sortiment, Marke und Mobile investiert. „Wir sind sehr zufrieden mit unserem Halbjahresergebnis. Es verdeutlicht einmal mehr unseren außergewöhnlichen Kundenfokus bei anhaltend starkem Wachstum auf hohem Niveau. Trotz fortlaufender Investitionen in unsere langfristige Wachstumsstrategie ist Zalando stärker und profitabler geworden“, sagt Rubin Ritter, Mitglied des Vorstands bei Zalando.

Durch den Ausbau der Logistikkapazitäten verbessert Zalando kontinuierlich das Kundenerlebnis. Die Bauarbeiten am Logistikzentrum in Lahr laufen nach Plan und der Testbetrieb ist kürzlich vor Ort gestartet. Der erste Logistik-Satellit außerhalb Deutschlands in Stradella, Italien, der Anfang 2016 in Betrieb genommen wurde, wickelt bereits bis zu 60 Prozent der Bestellungen aus Italien ab.
Zalando baut auch das Sortiment stetig aus und konnte mit Fenty by Rihanna, Club Monaco, Ivyrevel und Kate Spade einige außerordentlich attraktive Marken für den Shop gewinnen. Darüber hinaus konnte Zalando seine Markenbekanntheit und Reichweite weiter steigern, beispielsweise durch eine starke Kampagne gemeinsam mit Ivy Park im zweiten Quartal 2016. Die Zusammenarbeit mit bekannten Marken wird auch zukünftig ein wichtiger Fokus bleiben. So wird bei der Trend-Show „Bread&Butter by Zalando“ im September das italienische Luxus-Label Marni einen ersten Einblick in eine exklusiv für Zalando entworfene Schuh-Kollektion geben. Darüber hinaus feiert die „Tommy-X-Gigi“-Kollektion von Tommy Hilfiger und Gigi Hadid auf dem Event ihr Debüt.

Zalandos Aktivitäten im Bereich Mobile führten zu einer Verdopplung der App-Downloads in den letzten zwölf Monaten. Im Jahresvergleich wuchs die Anzahl der Bestellungen über die App um 90 Prozent. Die Zahl der aktiven Kunden erreichte zum Ende des zweiten Quartals eine Rekordhöhe von 18,8 Millionen. Mit durchschnittlich 3,3 Bestellungen pro Jahr pro aktivem Kunden wurde ein weiterer Höchststand erreicht.

Auch Investitionen in das eigene Team haben zum Erfolg des Unternehmens entscheidend beigetragen. Die Mitarbeiterzahl ist seit dem 30. Juni 2015 von 9.079 auf 10.639 gestiegen. Zum Ende des zweiten Quartals zählte Zalando allein 1.340 Mitarbeiter im Tech-Bereich an sieben verschiedenen Standorten, wobei jeden Monat bis zu 2.200 Bewerbungen in dem Bereich eingehen. Die Entwicklung von Zalando wurde zudem durch Zukäufe vorangetrieben: Tradebyte Software GmbH und Amaze unterstützen den Ausbau des Angebots für Zalandos Markenpartner und Kunden.

Vor dem Hintergrund des erfolgreichen ersten Halbjahres bestätigt Zalando seine starke Umsatzwachstumsprognose für das Gesamtjahr am oberen Ende des Zielkorridors von 20 bis 25 Prozent und erhöht die Gesamtjahresprognose für die bereinigte EBIT-Marge auf 4,0 bis 5,5 Prozent. Das Unternehmen strebt bis zum Jahresende ein in etwa ausgeglichenes Nettoumlaufvermögen an und ein Investitionsvolumen ohne M&A-Aktivitäten in Höhe von rund 200 Millionen Euro. Zalando

27.08.2016 | 12:26

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