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Auf dem „heiligen Berg“ der Philosophen: Das Fünf-Sterne-Hotel Crillon le Brave verteilt sich auf sieben historische Gebäude in dem gleichnamigen kleinen Dorf.

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Best of Provence

Wenn ein Dorf zum Refugium wird: Ein Sinnesreiz zwischen Lavendel und Weinbergen mit einem allseits fantastischen Blick auf den legendären Mont Ventoux.

Es gibt vier Verzauberungen, die man in der Provence erlebt haben sollte. Die Lavendel­sinfonie, wenn die zypressengesäumte Landschaft ihr violettes Kleid anzieht. Den Geschmack der Trüffel und des Safrans, die hier zu Hause sind. Den Genuss der ultima­tiven Weine von Châteauneuf-du-Pape und Côtes du Rhône. Und den heiligen Berg der Philosophen und Tour-de-France-Kenner: den Mont Ventoux. Wer alles auf einmal will, dazu ein ebenso malerisches wie luxuriöses Hotel, der muss ins Crillon le Brave.

Dieses Hotel ist wie ein Best-of Provence. Es verteilt sich auf sieben historische Gebäude im gleichnamigen, kleinen Dorf Crillon le Brave. Die auf einem Hügel gelegene 700-Seelen-Gemeinde bettet sich malerisch in die von Lavendelfeldern und Weinbergen geprägte Umgebung ein. Das Dorf ist gewissermaßen Hotel geworden. Im einstigen Pfarrhaus finden sich nun die Bar und das Restaurant, im ehemaligen Schulhaus ist die Rezeption untergebracht. Und die Gäste haben einen allseits fantastischen Blick auf den legendären, majästetischen Mont Ventoux.

Alles hier ist romantisch und genießerisch zugleich – vom beheizten Außenpool mit 29 Grad Celsius bis zum Boule-Spielfeld. Die Lage ist perfekt zum Wandern und Biken, Tennis- wie Golfplätze sowie Pferdereiten locken ebenso wie die Tempel der Kulinarik. Auch die Entstehungsgeschichte des Hotels ist romantisch. Im Jahr 1988 suchten Peter Chittick und Carolyn Fairbairn eine Immobilie in der Provence, um darin ein Hotel zu eröffnen. Sie stießen zufällig auf das große Landhaus einer Pariser Familie in der winzig kleinen Ortschaft Crillon le Brave. Etwa ein Jahr später eröffneten sie ihren eigenen Landgasthof, damals mit elf Zimmern, das heutige „Maison Roche". In den folgenden 18 Jahren expandierte das Hotel, bis es schließlich weitere sechs Dorfvillen mit insgesamt 32 Zimmern umfasste. Im Jahr 1995 trat es der angesehene Organisation der „Relais & Châteaux“-Häuser bei.

Das Herz des kulinarischen Angebots des Fünf-Sterne-Hotels ist das Restaurant Jérôme Blanchet. Der Name ist hier Programm, denn Blanchet gilt als einer der talentiertesten jungen Küchenchefs Frankreichs. Aus dem Zwei-Sterne-Restaurant Negresco in Nizza kommend, übernahm er im März 2013 die Verantwortung für die Gastronomie und nutzt die reichhaltigen Ressourcen der Provence. Trotz seiner Raffinesse bietet „Le Restaurant“ saisonale Vier-Gänge-Menüs schon ab 60 Euro an. Im „Bistrot 40K“ gibt es nur Produkte aus maximal 40 Kilometern Entfernung – aber das reicht ja, um neben dem Lavendelhonig auch einige der weltbesten Weine zu kredenzen. Sommelier Xavier Lormeau (er war zuvor im  Ritz in Paris und im Louis XV in Monaco) kann auch für private Verkostungen gebucht werden. Im November und im März lädt das Hotel zu Trüffelwochen­enden ein. Trüffelexperte Eric Jaumard begibt sich mit seinen Hunden auf die Suche nach dem schwarzen Gold und der Chefkoch des Hotels verführt die Gäste beim Trüffel-Schaukochen.

Am Nachmittag verkosten sie bei einer Weinprobe auf einem der berühmten Châteauneuf-du-Pape-Güter edle Tropfen, bevor ein Trüffel-Gourmet-Dinner im Hotel auf sie wartet. Ein wunderbarer Ausklang des Wochenendes ist am Sonntag der Besuch des berühmten L’Isle-sur-la-Sorgue Bauernmarkts und der dort ansässigen Antikhändler.

13.01.2014 | 09:21

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