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Deutsche Post startet neue Self-Service-Plattform für Print-Mailings

Kompliziert war gestern. Nach dieser Devise startet die Deutsche Post eine neue Self-Service-Plattform für Print-Mailings (print-mailing-einfach.de). Das Besondere: Auch Anwender ohne Dialogmarketing-Vorkenntnisse sollen in wenigen Schritten ein erfolgreiches Mailing planen und umsetzen können.

Damit adressiert der Service vor allem kleinere Unternehmen, die keine Agentur und Druckerei für ein Print-Mailing beauftragen möchten. Das Self-Service-Tool soll Werbungtreibenden den schnellen und unkomplizierten Einstieg in die Welt des Mailings durch eine selbsterklärende Oberfläche ermöglichen. In drei Klicks zum Kunden – so lautet die Formel. Nach dem Do-it-yourself-Prinzip soll sich ein Print-Mailing vom Upload bis zum Versand nun komplett selbst managen lassen – ohne zusätzliche Kosten für Werbeagentur und Druckerei.

Weil in der immer komplexeren digitalen Welt Onlinewerbung nachweislich an ihre Wirkungsgrenzen gerät, verweigern Nutzer angesichts der Überfülle an Marketingbotschaften im Netz immer häufiger den Klick. Die CMC Dialogpost-Studie 2018, die der Collaborative Marketing Club mit der Deutschen Post durchgeführt hat, untermauert die Wirkung der gedruckten Werbung. Online-Shops erzielten mit Werbesendungen für Bestandskunden eine Conversion Rate von durchschnittlich 3,9 Prozent. Daher soll das neue Self-Service-Tool effizientes Dialogmarketing noch einfacher machen. Dirk Görtz, Vice President Dialogmarketing der Deutschen Post AG, erklärt: „Die Hochgeschwindigkeit der digitalen Welt hat dazu geführt, dass Kunden wieder stärker das echte Erlebnis schätzen. Diesem Trend kommt ein Print-Mailing mit seinen haptischen Qualitäten natürlich entgegen. Mit dem neuen Self-Service-Tool geben wir unseren Kunden ein intuitiv nutzbares, unkompliziertes und zugleich hocheffektives Instrument an die Hand, das den Aufwand einer Mailing-Kampagne auf ein Minimum reduziert.“

Das Self-Service-Tool soll vom ersten Klick an volle Transparenz bieten: Der Werbungtreibende sieht sofort nach dem Einloggen einen Preiskalkulator. Hier kann er mit verschiedenen Stückzahlen und Werbemitteln experimentieren und den Gesamtpreis für sein Mailing errechnen. Zwischen 500 und 300.000 Werbesendungen lassen sich mit dem Self-Service-Tool an die Zielgruppe bringen.

Hat sich der Werbungtreibende für ein Werbemittel entschieden, kann er den Tag der Zustellung auswählen. Das eigene Layout soll sich ganz einfach und selbsterklärend hochladen lassen. Anwender können dabei auch auf Vorlagen im Adobe „InDesign“ Format zurückgreifen, um den Gestaltungsprozess zu vereinfachen. Das Self-Service-Tool integriert zudem einen weiteren Service der Deutschen Post: Die Adresse des Kunden wird automatisch auf Vollständigkeit und Zustellbarkeit geprüft. Das erhöht die Conversion Rate signifikant. Denn nicht selten verschenken Print-Mailings Potenzial aufgrund mangelnder Adressqualität, wie die Adress-Studie 2018 der Deutschen Post Direkt belegt: Durchschnittlich ist jede sechste Kundenadresse falsch, was zum Abbruch einer Geschäftsbeziehung führen kann.

27.03.2019 | 11:02

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