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Ernst Prost, Geschäftsführer von Liqui Moly, investiert nun massiv mit seinem Unternehmen (Foto: Holger Karkheck).


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Liqui Moly startet Herbstoffensive

Liqui Moly gibt Gas: Der Öl- und Additivspezialist kam bislang gut durch die Corona-Krise und investiert jetzt massiv.

Liqui Moly investiert weitere zwei Millionen Euro in TV- und Radiowerbung. Damit summieren sich in diesem Jahr die zusätzlichen Ausgaben des Öl- und Additivspezialisten für Werbung und Sponsoring auf 22 Millionen Euro. „Krisen überwindet man nicht, indem man die Hände in den Schoß legt, sondern indem man kämpft“, sagt Geschäftsführer Ernst Prost.

Diese betont antizyklische Strategie zahlt sich aus. Bislang ist Liqui Moly vergleichsweise gut durch die Corona-Krise gekommen: der Umsatz auf Vorjahresniveau, der Gewinn zwar mehr als halbiert, aber eben immer noch Gewinn. Auf den Erfolgen der vergangenen Monate will sich Ernst Prost aber nicht ausruhen. „Wir müssen weiter kämpfen“, betont er. „Die Krise ist noch lange nicht vorbei und wir stehen in der Verantwortung: gegenüber unserer Firma, gegenüber den Arbeitsplätzen unserer Kollegen und gegenüber unseren Kunden.“

In diesem Jahr hat Liqui Moly schon 20 Millionen Euro zusätzlich in Werbung und Sponsoring investiert. Jetzt kommen weitere zwei Millionen Euro für Fernseh- und Radiowerbung oben drauf. Los geht es bereits am kommenden Samstag. Ab dann werden den ganzen Oktober Werbesports zu sehen und zu hören sein, bei ARD und ZDF auch direkt vor der Tagesschau bzw. den Heute-Nachrichten. „Damit kurbeln wir die Nachfrage bei unseren Kunden und damit auch bei uns weiter an“, so Ernst Prost.

„Wir investieren gegen die Krise“, erklärt Ernst Prost. „Wir haben niemanden betriebsbedingt entlassen und auch keine Kurzarbeit beantragt. Ganz im Gegenteil: Wir werden bis zum Jahresende 100 neue Kollegen eingestellt haben.“ Seine Verantwortung für die Gesellschaft nimmt Liqui Moly auch durch seine Spenden an Rettungsdienste und Feuerwehren wahr. Produkte im Wert von fünf Millionen Euro stellt das Unternehmen zur Verfügung, um den Fuhrpark von Einsatzkräften in Schuss zu halten.

12.10.2020 | 11:05

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