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Meinung

Wie Buffett die Börse bewertet

Gerne wird Warren Buffett als Fan von Aktien bezeichnet. Seine Lieblingskennzahlen zeigen jedoch: Der S&P 500 ist massiv überbewertet. Warum der Kultstatus des Meisters zunehmend zu Pauschalisierungen und Übertreibungen in der Pro-Aktien-Argumentation zu führen droht und warum die Rendite-Erwartung mancher Anleger sehr enttäuscht werden könnte.[mehr]

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Höhepunkte eines Vermieterlebens

Als Verwalter seiner eigenen Immobilien erlebt Hans-Martin Esser immer wieder ungeheuerliche Geschichten. Hier wird er darüber berichten – über Müllberge, Phantomfamilien und Erpressung. Dies ist die erste Folge. Schon jetzt dürfen Sie, liebe Leser, sich vor der zweiten Folge gruseln.[mehr]

Elektroautos: krasse Absatzflaute

Es ist ein einziges Dilemma für Autoindustrie und Staat. Der Anteil von Elektro- und Hybridautos an den gesamten Pkw-Neuzulassungen in Deutschland lag 2016 bei ernüchternd mageren 1,8 Prozent. Es ist damit immer noch ein Nischenmarkt – trotz der seit letztem Jahr gewährten Subventionen. Hohe Anschaffungskosten, Unsicherheiten über den Wiederverkaufswert oder die Haltbarkeit der Batterie, dazu beschränkte Reichweiten, eine unzureichende Ladeinfrastruktur oder lange Ladezeiten lassen den durchschnittlichen Autokäufer einen riesigen Bogen um Elektroautos machen.[mehr]

Die Inflation ist zurückgekehrt

Im Januar 2017 hat die Inflation weiter zulegt. Das Plus lag bei 1,9 Prozent. Das ist kein bloß vorübergehender Effekt. Die Inflation wird auf diesem Niveau bleiben. Unternimmt die EZB nicht, werden die Sparer die Verlierer sein. Die seit der Krise 2008/09 vorherrschende „neue Normalität" in der Weltwirtschaft mit mäßigem Wachstum und sehr niedrigen, zeitweise sogar negativen Inflationsraten stellt kein Naturgesetz dar. [mehr]

Die May ist gekommen

Die May, Theresa May, ist gekommen – und hat einiges an Verwirrung hinterlassen. Soviel ist sicher: der Brexit kommt! Ob es ein einziges großes Experiment wird, Versuchsanordnung ersonnen im 17./18. Jahrhundert unter der Bezeichnung Merkantilismus, oder einfach nur ein Luftablassen aus stark aufgepumpten Twitternachrichten – das wird man beizeiten erleben.[mehr]

Markentrends 2017: Gewinner und Verlierer

Marken sind entscheidend für den langfristigen Erfolg eines Unternehmens, und auch die angesehensten und größten Konzerne kommen nicht ohne zugkräftige Namen und Embleme aus. Starke Marken helfen, ein Preis-Premium zu realisieren, steigern den operativen Unternehmensprofit und fördern die Kundenbindung. Die Ergebnisse regelmäßig veröffentlichter Markenrankings lassen deshalb Rückschlüsse über die Entwicklung der dahinterstehenden Unternehmen und die Attraktivität.[mehr]

Börsenexperte Reinhard Schlieker macht sich Gedanken zu VW Volkswagen.

Volkswagen: Zu wenig, zu spät?

VW spricht von einer „Radikalkur“, und es mag sich für den Wolfsburger Konzern tatsächlich wie eine unerhörte Kraftanstrengung anfühlen: Diese Sparmaßnahmen und Umbauten sind aber nur das, was Andere längst hinter sich haben – oder gar nicht brauchten, weil sie immer stetig mit der Zeit gingen. Reinhard Schlieker kommentiert.[mehr]

Carsten Mumm

Höhere Staatsschulden: langfristig der bessere Deal!

Große Verunsicherung und kleine Zinsen beherrschen derzeit die Märkte. – Abwarten ist trotzdem die völlig falsche Strategie. Warum eine höhere Staatsverschuldung aus einem bestimmten Blickwinkel heraus langfristig der bessere Weg ist, erklärt Carsten Mumm vom Bankhaus Donner & Reuschel.[mehr]

Ford-Werke, Bernhard Mattes

Deutschland muss attraktiv bleiben

Bernhard Mattes, Präsident der American Chamber of Commerce in Germany, erläutert die Hintergründe des Phänomens Trump. In dem Gastbeitrag mahnt Mattes, zugleich Chef von Ford Deutschland, den Wandel zu Industrie 4.0 aktiver zu gestalten.[mehr]

In Deutschland herrscht ökonomischer Analphabetismus

Weil 2017 ein neuer Bundestag gewählt wird und zuvor im größten Bundesland Nordrhein-Westfalen auch noch Landtagswahlen stattfinden, ist eines sicher: Weil Politiker das Volk in diesem Punkt recht gut einschätzen können, wird es viele kostenträchtige Wahlversprechungen geben. Bezahlen müssen die Zeche ja immer die anderen. Wahlkampf ist bei uns die Zeit von „Brot und Spielen“ wie in der Antike.[mehr]

Was Anleger jetzt wissen sollten

Der Experte Stephan Fritz von der Flossbach von Storch AG spricht am 22. September 2016 um 18.30 Uhr auf dem Zukunftsforum Finanzen in Fürstenfeldbruck. Der reguläre Eintritt beträgt 29 Euro, doch Leser des Wirtschaftskuriers und der BÖRSE am Sonntag haben freien Eintritt. Hier geht's kostenlos zum Zukunftsforum:

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Geschichten eines Sicherheitsunternehmens

Wann entstand das Bedürfnis nach Bewachung? Gab es eine Polizei im alten Rom? Welche Aufgaben hatten eigentlich die guten alten Türmer und Nachtwächter, und wer war doch gleich der erste Detektiv? Wer sich mit der Geschichte der Sicherheit beschäftigt, stößt auf viele Fragen. Ein neues, zweibändiges Buch ist ihnen nachgegangen.[mehr]

Wirtschaftsjunioren fördern Gründerkultur und geben Chancen

Wirtschaftsjunioren zeichnen regelmäßig Journalisten aus, die über den Mittelstand berichten. In diesem Jahr setzen sich die Wirtschaftsjunioren vor allem für eine neue Gründerkultur in Deutschland ein. Mit dem Projekt „Jugend stärken: 1000 Chancen“ unterstützen die Wirtschaftsjunioren außerdem seit vier Jahren junge Menschen aus benachteiligten Lebenslagen, darunter zum Beispiel auch junge Flüchtlinge, die eine Lehre als Koch begonnen haben.[mehr]

Erdogan

Anlage-Profis gehen auf Distanz zu Erdogans Türkei

Seit Atatürk hat das türkische Militär gewährleistet, dass die Trennung von Religion und Staat in einem gewissen Maß aufrechterhalten wird. Doch nun könnte die Türkei ein Staat werden, in dem Politik und Institutionen extraktiv wirken, anstatt integratives Wachstum zu unterstützen. Im Lichte dieser Anleihen-Nachteile gewichtet zum Beispiel Kames Kapital seine Positionen in der Türkei unter.[mehr]

Goldpreis wird deutlich zulegen

Nach einer kurzen Konsolidierungsphase im Mai setzten die Edelmetalle ihren Aufstieg weiter fort. Der Goldpreis legte um 8,8 Prozent zu und schloss bei einem Kurs von 1.322 US-Dollar pro Feinunze. Auf Eurobasis war dies gleichzeitig ein neues Drei-Jahres-Hoch.[mehr]

US-Aktien: interessante Möglichkeiten auf Sektorebene

Seit Jahresbeginn lieferte der US-Aktienmarkt eine wenig spektakuläre Entwicklung: Der S&P 500 tendiert seit Mitte März annähernd seitwärts. Diese Entwicklung könnte bis auf Weiteres anhalten, meint der Chef-Anlagestratege für Privat- und Firmenkunden der Deutschen Bank, Ulrich Stephan.[mehr]

Beratung

Positionierung: Der Königsweg zu mehr Umsatz und Gewinn

Viele Unternehmer sind auf der Suche nach dem Königsweg zu mehr Kunden, mehr Umsatz und mehr Gewinn. Dabei investieren sie viel Zeit und Geld in Werbung und Kundenakquise – oft vergeblich. Marketing, Vertrieb und Verkauf funktionieren nur auf der Basis einer erstklassigen Positionierung.[mehr]

Walter Huber von Merck erhält Signsaward

SignsAward für Walter Huber

Eine große Erfolgsstory braucht auch einen großen Kommunikator. Walter Huber begleitete die Entwicklung von Merck 18 Jahre lang als Leiter der Konzernkommunikation – bis zur Bilanzpressekonferenz, auf der der ebenfalls scheidende CEO Karl-Ludwig Kley Rekordzahlen verkünden konnte. Huber ist damit dienstältester Kommunikationschef eines deutschen Dax-Unternehmens.[mehr]

Dr. Klaus-Dieter Bauknecht ist Chefvolkswirt der IKB Deutsche Industriebank AG. Hier kommentiert er die Zinspolitik der EZB.

Niedrige Zinsen: Die Fiskalpolitik muss liefern

Die EZB steht nach ihren jüngsten Ankündigungen erneut in der Kritik. Die Effektivität ihrer Maßnahmen wird ebenso angezweifelt wie ihre grundsätzliche Haltung in der Zinspolitik. Verschleppt die EZB durch ihre Zinspolitik einen notwendigen Konsolidierungs- und Reformprozess in der Euro-Zone? Oder schafft sie die Voraussetzungen für mehr Wachstum? [mehr]

Kreml und Basiliuskathedrale

Gutmenschentum führt direkt in die Katastrophe

Die Krisen in der Ukraine und der Krieg in Syrien zeigen, welch verheerende Folgen eine vermeintlich idealistische Außenpolitik haben kann. Mattias Westmann plädiert für eine Rückkehr zur Realpolitik. Gerade auch mit Blick auf Moskau.[mehr]

Foto: domdeen/FreeDigitalPhotos.net.

German Angst vor dem Gründen und Scheitern

Wer glaubt, dass sich Start-ups in den USA nur im Silicon Valley ansiedeln und nur dort funktionieren, der kennt kaum die halbe Wahrheit. Amerika dominiert nicht nur das globale Internetgeschäft und akkumuliert Billionen an Kapital für die Digitalindustrie; es steckt auch im innovativen Gründungsfieber. Ganz anders ist die Lage in Deutschland.[mehr]

Compliance-Kurse sind momentan stark gefragt

Zur Bewältigung des Fachkräftemangels wird die Weiterbildung immer wichtiger. Prof. Dr. Peter Schettgen, Direktor des Zentrums für Weiterbildung und Wissenstransfer (ZWW) der Universität Augsburg, spricht im Interview darüber, welche Themen Mittelständler buchen.[mehr]

Die Deutschland-Hasser regieren

Aristoteles schrieb in seiner „Eudemischen Ethik“ vor 2350 Jahren, dass die Extreme sich häufiger berühren als man ahnt. „Die Mitte ist den Enden entgegen gesetzter als jene einander“, erkannte der große Philosoph - als habe er die neue Regierung Griechenlands im Jahre 2015 erahnt. Denn das Wahlergebnis in Athen hat linke und rechte Extreme nicht nur gewinnen lassen - sie bilden nun sogar eine vogelwilde Koalition.[mehr]

Das Billionen-Monopoly der EZB

„Kleine Rechtsbrüche werden bestraft, große dagegen in Triumphzügen gefeiert“, kritisierte der Staatsphilosoph Cicero bereits vor 2000 Jahren - als hätte er den 1,1-Billionen-Rechtsbruch der EZB gekannt. Denn die Entscheidung der Zentralbank, mit Multimilliardenbeträgen Staatsanleihen zu kaufen, hat einen Triumphzug der Schuldenpolitiker ausgelöst, der von Athen über Rom bis nach Paris reicht.[mehr]

Draghis Spiel mit dem Feuer

Die EZB will die eigene Währung abwerten und schwächt den Euro. Das ist brandgefährlich. Denn so droht ein Währungskrieg – und die labilen Märkte werden in den Crash getrieben.

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Helmut Kohl - großer Mann, kleine Tragödie

Ein peinliches Buch bringt den Altkanzler in Bedrängnis. Helmut Kohl ist so krank, dass er sich kaum wehren kann. Sein privater Lebensabend ist eine Tragödie.[mehr]

An diesem Mann scheitert Ramelow

In Thüringen könnte die Linkspartei mit Bodo Ramelow erstmals einen Ministerpräsidenten stellen. Doch die SPD quält sich mit der rot-rot-grünen Option, weil Ramelow von Stasi-Leuten umgeben ist. Vor allem einer gilt als untragbar.[mehr]

Weniger Wolfsburg, mehr Schalke

Die Bundesliga legt los, eine Tabelle aber steht schon fest. Die entscheidenden Fernsehgelder werden verteilt. Dabei aber missachtet die DFL das wichtigste Kriterium: die Einschaltquoten.

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Die fetten Jahre sind vorbei

Die deutsche Wirtschaft ist im zweiten Quartal geschrumpft. Der Aufschwung geht zu Ende, die Risiken steigen. Die schlechten Konjunkturnachrichten zeigen: Es wird Zeit, sich wieder um die Wettbewerbsfähigkeit zu kümmern. [mehr]

Lanxess: Aktionäre müssen sich gedulden

„Wir müssen wieder deutlich wettbewerbsfähiger und profitabler werden“, forderte Matthias Zachert. Der neue Lanxess-Chef trimmt den Chemiekonzern auf Rendite. Der seit 1. April amtierende Vorstandsvorsitzende prüft die Stilllegung unrentabler Anlagen und erwägt Partnerschaften zur Stärkung des wichtigen Kautschukgeschäfts.[mehr]

Die Massen-Enteignung hat begonnen

Die Dumpingzinspolitik der Notenbank ist ein historisches Fanal. Sparer, Lebensversicherer und Kapitaleigner werden systematisch enteignet. Wovon linke Revolutionäre träumten, macht unsere Geldpolitik zur Realität. [mehr]

Weniger EU ist mehr Europa

Das Ergebnis der Europawahl ist ein politisches Erdbeben. Brüssel muss sich dringend ändern, sonst droht dem Friedens-Projekt Europa der Crash. David Cameron weist den richtigen Weg. [mehr]

Ein Hauch von Schröders Wahlnacht

Die Bürgerlichen haben die Europawahl klar gewonnen. Trotzdem mimten Sigmar Gabriel und Martin Schulz lange noch die Wahlsieger. Nun wird nur noch ein Versorgungsposten gesucht - doch das wird schwierig.[mehr]

Raus aus dem Schattendasein!

Betriebliche Altersversorgung: Appell von Markus Rieß Auf drei Säulen steht die Alterssicherung in Deutschland: gesetzliche Rente, betriebliche Altersversorgung und private Vorsorge. Eigentlich. Denn die zweite Säule ist hierzulande schwach ausgeprägt; die Zahl der Arbeitnehmer, die über eine betriebliche Altersversorgung ihre gesetzlichen Rentenansprüche ergänzen, ist zu gering. Der Gesetzgeber kann jetzt die richtigen Impulse setzen, um die Betriebsrente zu stärken und damit das deutsche Rentensystem zukunftssicher zu machen. [mehr]

Merkels größter politischer Fehler

Die AfD dürfte bei der Europawahl mit starken Resultaten überraschen. Vor allem die CDU wird dadurch strategisch geschwächt. Denn fortan gibt es rechts der Union eine relevante Partei. Die Republik verändert sich.[mehr]

Die Mietpreisbremse ist Bonsai-Sozialismus

Nach Mindestlohn und Rente mit 63 bereitet die Große Koalition das nächste linke Projekt vor. Die Mietpreisbindung soll Gesetz werden. Dabei schadet das Projekt genau jenen, denen es helfen soll. [mehr]

Gabriel gibt nur den Pfau – der Fuchs ist Schäuble

Sigmar Gabriel lässt sich gerne Vizekanzler und Superminister rufen. Doch die Große Koalition folgt einer anderen, informellen Hierarchie. Und danach ist Finanzminister Wolfgang Schäuble die stärkste Figur im Kabinett. [mehr]

Die SPD hat Angst vor der Europawahl

Bei Sozialdemokraten breitet sich Unruhe aus. Man wähnt sich in Berlin gut unterwegs. Doch die Umfragewerte sind schlecht und die SPD-Ministerpräsidenten treiben quer. Das Problem der SPD geht tiefer als die Partei ahnt. [mehr]

Seit 1999 darf Ashton sich "Baroness Ashton of Upholland" nennen.

Ashton, Sinnbild des EU-Dilettantismus

Die Außenbeauftragte der Europäischen Union ist ein Totalausfall. Catherine Ashton ist mit ihrer Aufgabe völlig überfordert. Eine Überraschung ist das nicht: Die Britin ist eine Wahl der Inkompetenz. [mehr]

Wie gut ist Merkel wirklich?

3062 Tage im Amt – seit dieser Woche regiert Angela Merkel länger als jeder SPD-Kanzler. Nur Kohl und Adenauer waren noch länger dran. Sie ist national beliebt und international respektiert – und doch fehlt ihr etwas. [mehr]

Aufstand jetzt!

Die schwarz-roten Rentenpläne sind Gift für das Land: Sowohl die Mütterrente als auch die Rente mit 63 schaden der Wirtschaft und dem Ansehen Deutschlands in Europa. Ein Appell von Cicero-Chefredakteur Christoph Schwennicke.[mehr]

Die SPD dilettiert, die CDU schläft

Nach 100 Tagen Großer Koalition staunt die Republik: Die SPD macht die Agenda. Doch die Reformansätze bei Energiewende, Mindestlohn und Rente sind unausgegoren. Der Regierungsstart erinnert an schwarz-gelbe Chaostage. [mehr]

Beton-Andrea bleibt hart

Mindestlohn, Mietpreisbremse, Energiewende. Die Politik verabschiedet sich systematisch von der Marktwirtschaft. Überall wird reguliert, befohlen und zentralverwaltet. Die Planwirtschaft kehrt nach Deutschland zurück. [mehr]

Ziercke sollte besser gehen

Die Edathy-Affäre wirft ein schlechtes Licht auf das Bundeskriminalamt. Dessen Präsident macht eine denkbar unglückliche Figur – nicht das erste Mal. Es wird höchste Zeit für einen Wechsel an der Spitze der Behörde. [mehr]

Die Börsen-Steuer ist ein schwerer Fehler

Die Finanztransaktionssteuer soll noch vor der Europawahl beschlossen werden, verkünden François Hollande und Angela Merkel. Das ist keine gute Idee, denn das Projekt schadet Deutschland massiv. [mehr]

Euer Staat ist einfach zu groß

Kommentar: Die Europawahlen drohen zu einem Erdbeben zu werden. Protestparteien blühen auf. Die Bürger sind aber nicht plötzlich rechts, sie wehren sich bloß gegen den selbstgefälligen Bevormundungsstaat und Big Government. [mehr]

Mit 33.000 Steuerparagrafen drangsaliert

Politiker jagen prominente Steuerhinterzieher, verschärfen die Repression gegen das Steuervolk und verlangen komplizierteste Steuererklärungen. Dabei ist etwas viel Größeres faul als nur ein paar Konten in der Schweiz. [mehr]

Eine Rentenreform aus Rache

Die neue Sozialministerin Nahles peitscht eine Rentenform durch, die wenig reformiert, aber viel kostet. Es geht nicht um Zukunft, sondern um eine Revision der Vergangenheit – sie handelt aus Rache an der Agendapolitik. [mehr]

(SPD-)Koch und (CDU-)Kellner

Sigmar Gabriel hat sich vom „Siggi Pop“ zum Machtstrategen gemausert: Nicht mehr der Wahlsieger Union hat das Sagen, sondern die SPD. In Meseberg gelingt dem Wirtschaftsminister der zweite Streich der Machtoffensive. [mehr]

Endlich, Herr Gauck!

Joachim Gauck macht formal eine gute Figur. Der Bundespräsident hat in seinen ersten beiden Jahren dem Amt das zurück gegeben, was es dringender braucht als alles andere: Würde und Respekt. Nach den spektakulär gescheiterten Präsidentschaften Köhler und Wulff ist das schon viel.[mehr]

Es sind genug Schulden, Herr Lew!

Der US-amerikanische Finanzminister Jacob Lew kritisiert Deutschland wegen dessen Sparsamkeit und der hohen Exportüberschüsse. Dabei ist die Defizit- und Geldschwemmepolitik der USA das eigentliche Risiko der Zukunft.[mehr]

Die Große Koalition ist schon jetzt eine kleine Enttäuschung

Nun kommt sie also, die große Koalition. Vielleicht gut für Merkel, Seehofer und Gabriel, aber nicht so gut für Deutschland. Eine Große Koalition ist für die Kanzlerin zwar praktisch, weil sie die SPD-Mehrheit im Bundesrat dann auch auf ihrer Seite hat. Zugleich ist sie aber genau deshalb erpressbar. [mehr]

Wissenschaftler verdienen zu wenig

Forschung: Warum fällt Deutschland im internationalen Wettbewerb zurück? Was machen die USA anders? Im Interview gibt der frischgebackene Medizin-Nobelpreisträger Thomas Südhof seine Einschätzung. Und erklärt, ob er nach Deutschland zurückkommen würde.[mehr]

Die Familie ist "heilig"

Geburtenrückgang, Patchworkfamilien, Kleinhaushalte: Welche Rolle spielt die Familie noch in unserer Gesellschaft?[mehr]

Die gewaltigen Worte der EZB

Ist die EZB militaristisch unterwandert? Oder verfällt sie nur in den Kampfjargon, weil sie meint, anders nicht mehr verstanden zu werden? Jesuitenschüler Mario Draghi verfiel schon früh darauf, sich als Kanonier des Euro zu präsentieren.[mehr]

Ein Mann mit klarem Stil

Er ist ein Freund der Symmetrie, der Ordnung und Klarheit. Sein Büro ist aufgeräumt wie ein norddeutsches Kontor. Als er vom engsten Wirtschaftsberater der Bundeskanzlerin Angela Merkel zum Bundesbankpräsidenten aufstieg, dachten viele, Jens Weidmann werde mit der Bravheit eines Ordnungsliebenden die Kraftfelder der Geldpolitik nicht stören.[mehr]

EU-Konto: Gut gemeint ist nicht gut gemacht

Die Europäische Kommission hat sich ein ehrgeiziges Ziel gesetzt: Eine neue Richtlinie soll den Zugang zu Bankkonten verbessern, Transparenz bei Kontoangeboten erhöhen und Kontowechsel in der EU erleichtern. Das hört sich zunächst einmal vielversprechend an – allerdings ist, wie so häufig, „gut gemeint“ noch nicht „gut gemacht“.[mehr]

Wieder fünf vor zwölf

Klimawandel: Der Weltklimarat schlägt erneut Alarm. Doch geändert haben sich nicht die Daten, sondern die Prognosen.[mehr]

Beendet endlich die Absahnerei bei der Öko-Energie

Es besteht dringender Handlungsbedarf, wenn die Energiewende nicht ein ähnliches Schicksal erleiden soll wie andere öffentliche Großprojekte. Der Ausbau der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien wird vor allem durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) vorangetrieben. [mehr]

Globaler Umbruch?

Finanzwelt im Spannungsfeld zwischen China, Amerika und Europa: Welche Rolle spielt der Bankensektor? [mehr]

Die bürgerliche Mehrheit hat den Gouvernantenstaat satt

Die Bundestagswahl hat die strukturellen Mehrheiten in Deutschland verschoben. Nach Jahren des Rückzugs wird das Bürgerliche wieder stärker. Das ist ein Reflex auf die Überdehnung des Gourvernanten- und Umverteilungsstaates.[mehr]

Schafft endlich den Soli ab

Für normale Menschen gelten die Zehn Gebote. Für deutsche Steuerzahler aber gibt es ein elftes: Du sollst Soli zahlen! Und wenn wir nicht aufpassen, dann gilt das elfte Gebot so lange wie die anderen zehn auch – nämlich auf ewig. Helmut Kohl versprach der deutschen Nation dereinst: „Der Soli ist bis Ende 1999 weg.“ Es gibt ihn aber noch immer. Und nun bereitet die Berliner Politik eine Ewigkeitsverlängerung über das Jahr 2019 hinaus vor.[mehr]

Starre Quote? Nein danke!

Frauenquote: Die Bundesfamilienministerin erklärt, warum sie eine starre Regelung ablehnt. Sie fordert ein grundsätzliches Umdenken in der Wirtschaft und keinen Aufstiegsaufzug für einige. Darum sei die Flexi-Quote besser.

[mehr]

„Das macht mir Sorgen“

(Vorspann) Europa Vertrauen ist der Schlüssel für die künftige Entwicklung. Derzeit ist dieses wichtige Gut verloren gegangen. Wie könnte es wiederhergestellt werden? Jens Weidmann, Präsident der Deutschen Bundesbank, stellt drei Prinzipien vor, die zur Gesundung des Euroraums führen könnten.[mehr]

Raus aus dem Schuldensog

Von Paul Kirchhof Die Demokratie ist erkämpft worden, damit der Steuerzahler selbst, repräsentiert durch seine Abgeordneten, im Parlament über die Höhe der Staatsausgaben, der Steuern und der Schulden entscheide. Dieses Verfahren soll die maßvolle und gleichmäßige Last für alle Bürger sicherstellen und zugleich gewährleisten, dass der Steuerzahler mit seinen Zahlungen den staatlichen Rahmen seiner Lebens- und Erwerbsbedingungen finanziert. An fremdbestimmte „Finanzmechanismen“ und an die Finanzierung anderer Staaten war nicht gedacht.[mehr]

Ist das eine Richtungswahl?

Bundestagswahl: Worum geht es am 22. September eigentlich? Was hat die Wirtschaft zu erwarten? Der Wahlkampf verlief müde. Die SPD quält sich mit ihrem Kanzlerkandidaten, die FDP ist kaum zu hören, die Grünen üben einen Linksruck, und über allem schwebt eine hochbeliebte Kanzlerin, die jeden Streit vermeidet[mehr]

Aktuelle Printausgabe

Q 2/ 2017

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