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Titelthema

Riester-Rente verbrennt ein Viertel des Geldes der Versicherten

Fast jeder vierte Euro des über Jahrzehnte eingezahlten Geldes der Kunden gehen bei einer typischen Riester-Versicherung mit 30 Sparjahren im Schnitt für Kosten drauf. Dies ist das Ergebnis einer Analyse der Bürgerbewegung Finanzwende, die sich 65 Riester-Versicherungen auf Basis der Muster-Produktinformationsblätter angesehen hat.[mehr]

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Telefonische Krankschreibung hilft in der Pandemie

Bei Anruf krank: Zunächst bis Jahresende ist die telefonische Krankschreibung ohne Arztbesuch wieder möglich. Krankenkassen und Ärzte loben die Sonderregelung als wirksames Mittel in Pandemiezeiten, Unternehmer sehen sie mitunter mit gemischten Gefühlen. Der befürchtete Missbrauch durch Arbeitnehmer blieb bislang aber offenbar aus. [mehr]

„Du kannst gewinnen. Aber Du kannst sie nicht besiegen.“

Während sich VW-Chef Herbert Diess in Machtkämpfe verstrickt, setzt Tesla-Chef Elon Musk zu neuen Höhenflügen an. Der eine ringt mit dem Betriebsrat, der andere will jetzt auch eine Batteriefabrik in Deutschland aus dem Boden stampfen. Aktionären fällt die Entscheidung, wer zukunftsfähiger aufgestellt ist, damit leicht.[mehr]

Macher der Woche: Thomas Rabe

Der Bertelsmann-Chef kauft einen weiteren Buchverlag dazu und holt Bestseller-Autoren wie Stephen King in die Gütersloher Hemisphäre.[mehr]

Deutsche Telekom kommt prächtig durch die Pandemie

Während der deutsche Mittelstand weiträumig leidet, meldet die Deutsche Telekom verblüffend gute Zahlen. Die Pandemie sorgt für Digitalisierung, die Telekom profitiert davon - vor allem aber von einer sensationellen Offensive in den USA[mehr]

Heldenschutzgesetz mit Handicap

Skandale werden am schnellsten aufgedeckt, wenn Insider gefahrenlos auspacken können. Dafür wollen die neuen Whistleblower-Richtlinien der EU sorgen. Doch diese erfassen nationales Recht der einzelnen Staaten nicht. Jetzt hat Justizministerin Lambrecht einen weitreichenden Gesetzentwurf zum Schutz von Hinweisgebern angekündigt.[mehr]

Macherin der Woche: Martina Merz

Die Thyssen-Krupp-Chefin soll die deutsche Industrieikone retten. Doch die Zukunft der Stahlsparte ist noch immer ungewiss. Während Arbeitnehmervertreter den Staatseinstieg fordern, verlangen Investoren einen strikten Sparkurs.[mehr]

„Du bist nicht mehr im Amt, wenn das Auto nicht losfährt“

Johannes Teyssen geht bei EON. Er hat die Energiewende gemanagt, wie kein zweiter. Aktionäre vertrauen dem Unternehmen weiter. Aufsichtsrat könnte schon im Dezember einen Nachfolger bestellen.[mehr]

Macherin der Woche: Christine Bortenlänger

Die Chefin des Deutschen Aktieninstituts kämpft für eindeutige Kriterien, die DAX-Aufsteiger erfüllen müssen. Waffenproduzenten sollten von einem Einstieg ins Topbörsensegment nicht generell ausgeschlossen bleiben. 40 anstatt 30 Werte im DAX hält sie nicht auf Anhieb für eine gute Idee.[mehr]

Für den Einstieg ist es noch nicht zu spät

Tourismusaktien, Luftfahrttitel, Erdöl: Die Preise an den Märkten steigen nach dem Durchbruch bei der Impfstoffforschung und dem Ausgang der US-Wahlen. Während Anleger an den Börsen weltweit wie im Rausch kaufen, veröffentlicht Biontech Details zur Herstellung und Verteilung des Impfstoffs: Wenn es wärmer wird als 70 Grad unter null, verdirbt das Serum schnell. [mehr]

Corona-Masken: Lieferfirma verklagt Gesundheitsminister Spahn

Ein Düsseldorfer Logistikunternehmen orderte zu Beginn der ersten Coronawelle in Abstimmung mit dem Bundesgesundheitsministerium Gesichtsschutzmasken in China. Doch noch nach Beginn der zweiten Welle wurde die Ware weder abgeholt noch bezahlt. Jetzt wird Klage eingereicht. Und FDP-Politikerin Hessel will von der Bundesregierung wissen, wie teuer diese Panne für den Steuerzahler wird.[mehr]

Verteidigung oder Angriff?

Für den Umgang mit Corona stehen zwei Strategien zur Verfügung. Beide haben ihre Anhänger, die sich jedoch gegenseitig mit Vorwürfen überschütten. Dabei wollen beide das gleiche: Menschen retten und einen lebenswerten Alltag bewahren.[mehr]

Macher der Woche: Kilian Kaminski

Es ist die fantastische Wiedergeburt des Gebrauchtwarenhandels: Refurbed heißt der elektronische Marktplatz, den Kilian Kaminski und sein Team für Produkte betreiben, die gebraucht, aber wie neu verkauft werden. Darunter verstehen die Macher von Refurbed, dass Handys, Laptops und andere Geräte in bis zu 40 Schritten zerlegt und mit Neuteilen wieder zusammengesetzt werden. Investoren reißen sich um das Start-up. Möglicherweise schlummert hier das nächste „Einhorn“.

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Stock wird Herausgeber von MARKT UND MITTELSTAND

WEIMER MEDIA GROUP beruft neues Führungsteam / Murat Kalavaoglu wird Chief Sales Officer / Deutschlands größtes Mittelstandsmagazin kommt 2021 an die Kioske[mehr]

Dr. Oetker kauft „Verbrennungsmotor“

Die grundsolide Oetker-Gruppe übernimmt das Startup Flaschenpost. Sie zahlt dafür eine Milliarde Euro, obwohl bei Flaschenpost monatlich 25 Millionen Euro verbrannt werden – oder investiert. Profis halten den Deal für sinnvoll und für eine Sensation in der deutschen Startup-Szene. [mehr]

Mr. Mittelstand ist tot

Mario Ohoven ist bei einem Autounfall gestorben. Der Präsident des Bundesverbands mittelständische Wirtschaft hat wie kein zweiter vor und hinter den Kulissen die Interessen des Mittelstands vertreten. Er war der Schmied einer machtvollen Institution. Es wird schwer, seine Nachfolge zu organisieren.[mehr]

Macher der Woche: Jochen Maas

„Wir kriegen das hin in der Wissenschaft“, sagt einer der es wissen muss: Jochen Maas ist Chef für Forschung und Entwicklung beim globalen Pharmakonzern Sanofi in Deutschland. Das Unternehmen forscht an zwei Corona-Impfstoffen, die möglicherweise beide im nächsten Jahr zugelassen werden. Und Maas ist zuversichtlich, dass es gelingt, zumindest die besonders gefährdeten Menschen schnell gegen Corona immun zu machen. Vor dem zweiten Lockdown sorgt der Wissenschaftler damit für Optimismus.[mehr]

Banken rechnen mit hohen Kreditausfällen

Weil in den Geldhäusern kaum einer mit einem neuen Lockdown gerechnet hat, steigt jetzt die Risikovorsorge stärker an als erwartet. Die Volksbanken wollen vor diesem Hintergrund Erleichterungen von der Europäischen Zentralbank. Im Sparkassen-Sektor sind die Landesbanken unter Beobachtung. Dort werden Krisenvorbereitungen getroffen.[mehr]

Die richtigen Aktien für eine Biden-Wette

Glaubt man den Umfragen, steht Joe Biden als neuer US-Präsident schon fest – was nicht unbedingt etwas heißen muss. Der Börse scheint aktuell alles Recht, bloß kein knapper Wahlsieg. Wer von einem demokratischen Triumph überzeugt ist, kann sich aber schon jetzt klug am Markt positionieren. [mehr]

Vitamin-D-Nachfrage lässt Online-Apotheken jubeln

Immer mehr Studien kommen zu dem Ergebnis, dass Vitamin D möglicherweise den Verlauf einer Corona-Erkrankung lindert oder sogar das Risiko eine Infektion mindert. Davon profitieren die Händler und Hersteller des Präparats. Insbesondere bei den Online-Apotheken explodieren die Aktienkurse.[mehr]

Macher der Woche: Stadtretter Boris Hedde

„Das Weihnachtsgeschäft wird kritisch“, lautet die Vorhersage des Konsumforschers Boris Hedde. Allerdings will sich der Geschäftsführer des Kölner Instituts für Handelsforschung damit nicht abfinden. Er hat gemeinsam mit anderen die Initiative „Stadtretter“ ins Leben gerufen. In den ersten vier Monaten haben sich ihr bereits 400 Kommunen angeschlossen.[mehr]

Jeder vierte Mittelständler kämpft um seine Existenz

Die Commerzbank legt eine Umfrage unter Selbständigen und kleineren Unternehmen vor. Die Coronakrise führt dort vor allem zu Kostenreduzierungen und Mitarbeiterabbau. Eine Änderung des Geschäftsmodells ist seltener in Sicht. Immerhin verursacht die Krise einen Digitalisierungsschub.[mehr]

BaFin handelt munter weiter

Mitarbeiter der Finanzaufsicht dealen mit Aktien von Unternehmen, die von der Behörde überwacht werden. Sie setzen sich damit dem Verdacht des Insiderhandels aus. Das war im Fall Wirecard so und ist jetzt schon wieder passiert: Papiere des Leasingunternehmens Grenke, das sich dem Vorwurf der Bilanzmanipulation ausgesetzt sieht, wurden ausgerechnet in der Marktaufsichts-Abteilung der Behörde gehandelt.[mehr]

Alibaba-Tochter Ant: Die Revolution ist eine Ameise

Bienenfleißig, sagt man, weil ameisenfleißig nicht so lecker klingt. Dabei leistet die Ameise unverzagt ein Mehrfaches der Biene, die doch so viel größer ist, allerdings kommt kein Honig dabei heraus. Nun hofft die Crème de la Crème der internationalen Investoren, vom chinesischen Finanzkonglomerat Ant noch etwas lernen und natürlich Honig saugen zu können. [mehr]

Macher der Woche: Sven Odia

Luxusimmobilien zu mögen, ist keine Seltenheit. Die Leidenschaft zum Beruf zu machen, gelingt nicht vielen. Der Vorstandsvorsitzende von Engel & Völkers hat es gemacht. Und stellt fest, wie stabil das Segment in der Wirtschaftskrise dasteht. Sinkende Preise sieht er nicht. Auch wenn im nächsten Jahr eine Pleitewelle übers Land schwappen sollte.[mehr]

Steuergeld hilft Steuersündern

Konzerne wie Lufthansa und Tui profitieren in der Krise von staatlichen Rettungsprogrammen. Auf der anderen Seite unternehmen sie alles, um hierzulande so wenig wie möglich Steuer zu zahlen. Kann diese Praxis so weitergehen? Der Widerstand in der Politik formiert sich.[mehr]

Koalition diskutiert 50 neue Anti-Mittelstand-Gesetze

Home Office, Frauenquote und Lieferketten: Die Pandemie löst einen Konjunktureinbruch aus, der Anlass sein sollte, die um ihre Firmen und Arbeitnehmer bemühten Mittelständler zu entlasten. Stattdessen überbieten sich Politiker der SPD und mitunter auch der Union mit Vorschlägen für Big Government und noch mehr Bürokratie.[mehr]

„Das kann doch nicht wahr sein“

Die wenigsten Chefs halten etwas vom Rechtsanspruch auf Homeoffice. Der Bayer CEO Werner Baumann macht seinem Ärger Luft. Er ist nicht allein.[mehr]

Macher der Woche: Peter Pauli

Der Chef der Bayerischen Beteiligungsgesellschaft hat in der Krise nicht lange gefackelt: Viele, die Eigenkapital brauchte, um an Hilfskredite zu gelangen, konnte auf die Bayern zählen.[mehr]

Trotz Corona: Dispozinsen wieder auf Rekordniveau

Eigentlich wollten Sparkassen und Banken Teil der Lösung in der Wirtschaftskrise sein. Dies gilt aber offenbar nicht für die Dispozinsen: Nach einer kurzen Senkung sind die Überziehungszinsen beim Girokonto wieder auf ihr altes, hohes Niveau zurückgekehrt.[mehr]

James Bond geht auf heikle Mission

Manfred Knof wäre als Kind gern James Bond geworden. Jetzt ist der ehemalige Deutsche Bank- und Allianz Manager zum Chef der Commerzbank ernannt worden. Beide Jobs haben so ihre Herausforderungen.[mehr]

Macher der Woche: Frank-Jürgen Weise

Er stand als Chef der Bundesagentur für Arbeit und als Leiter des Bundesamts für Flüchtlinge oft in der Kritik. Doch er hinterließ seinen Arbeitsplatz stets in besserem Zustand, als er ihn vorgefunden hatte. Jetzt will es Weise noch einmal wissen: Er leitet einen Gewerkschaftsfond, der Autozulieferer mit Gewinn abwickeln soll. [mehr]

Reiche sind immun gegen Corona

Alljährlich untersucht der Versicherer Allianz die Verteilung des Reichtums auf der Welt. In Pandemiezeiten gibt es einen medizinischen Befund. Das Vermögen der Superreichen schmilzt auch in Corona-Zeiten nicht.[mehr]

Gewerkschaft plant Bad Bank für Autozulieferer

Conti, Schaeffler, ZF, Bosch – bei der Zulieferindustrie herrscht ein „Jobmassaker“. Die Beschäftigten gehen auf die Straße. Die Gewerkschaft will mit ungewöhnlichen Mitteln helfen: Sie hat einen eigenen Fonds gegründet, der in Not geratene Firmen übernehmen und abwickeln soll – und seinen Investoren eine hübsche Rendite beschert.[mehr]

Selbst schuld

Lange haben sich Konzerne gegen ein Unternehmensstrafrecht in Deutschland gewehrt. Mit Skandalen wie dem jüngsten bei der Deutschen Bank werden ihre Argumente jedoch unglaubwürdig. [mehr]

Macher der Woche: Fraser Perring

Der deutsche M-Dax-Konzern Grenke muss sich gegen Vorwürfe des Firmenjägers wehren. Der Mann, der schon den Fall Wirecard ins Rollen brachte, hat selbst eine schillernde Biographie. [mehr]

Forscher finden keinen Beweis für Rückgang der Emissionen

Der Corona bedingte Lockdown hat sich bisher nicht positiv in der Erdatmosphäre niedergeschlagen.[mehr]

Gewehre aus der Wüste

Die thüringische Waffenschmiede Haenel soll das neue Sturmgewehr für die Bundeswehr liefern. Der bisherige Lieferant Heckler&Koch hat das Nachsehen. Die Aktie bricht ein. Hinter Haenel steht ein arabischer Staatskonzern. [mehr]

Der Auftrag heißt: Schwarz-Grün

Die Wahl in Nordrhein-Westfalen gibt uns vier Erkenntnisse mit auf den Weg, die über das Land und den Tag hinaus Bestand haben.[mehr]

Wirtschaftsgipfel in Hamburg: Startschuss für einen neuen Aufschwung

Prominent besetztes Forum in Hamburg ruft zu „Neu Denken“ auf. Spitzenpolitiker treffen auf Erfolgsunternehmer und Medienstars. Wichtigster Wirtschaftsgipfel Hamburgs im Jahr 2020[mehr]

Macher der Woche: Jörg Asmussen

Der ehemalige Top-Banker, Griechenland-Retter und Diener vieler Herren, ist künftig Cheflobbyist der deutschen Versicherer. Deren Geschäfte sind bedroht, weil Kunden Schadensersatz wegen Corona bedingter Verluste fordern. Asmussen ist in seinem Element.[mehr]

„Moralisch verwerflich“

Kurzarbeiter und Arbeitslose, die vor allem in der Gastronomie beschäftigt waren und nun in Existenznot geraten, haben eine Klagewelle gegen Versicherungskonzerne losgetreten, die nicht zahlen. Wenn es gut läuft für die Betroffenen, kommt auf die Versicherungsbranche ein Milliarden-Euro-Problem zu. Beide Seiten gehen bis zum Äußersten.[mehr]

Schweineköpfe gelegt wie Toffifee

Der Fleischfabrikant Clemens Tönnies führt einen der erfolgreichsten Konzerne in Nordrhein-Westfalen – und einen der umstrittensten. Klimawandel, Ernährung, Integration, Corona: Wie unter einem Brennglas verschmelzen in seinem Betrieb jene Probleme, die das ganze Land umtreiben.[mehr]

Kein Geld für ein einfaches „Weiter so“

Wieviel die Vorstände von Deutschlands börsennotierten Unternehmen verdienen, wird derzeit neu ausgerechnet. Langfristiger Erfolg soll dabei besser bezahlt werden als kurzfristige Gewinne.[mehr]

Macher der Woche: Dirk Ehnts

Er hat die schwäbische Hausfrau ermordet. Der Berliner Ökonomie-Star vertritt eine neue Geldtheorie, wonach der Staat unbegrenzt Schulden machen darf.[mehr]

Fünf Mythen zu E-Autos, die Sie vergessen können

Während der Verkauf von Autos mit herkömmlichem Antrieb ins Stocken geraten ist, steigt der Absatz von E-Autos rapide an. Doch die Vorurteile bleiben. Es wird Zeit für Klarheit.[mehr]

E-Autos erzielen Absatzrekorde

Technische Verbesserungen und hohe Prämien zeigen Wirkung: Erstmals haben mehr als 200 000 Kunden in Europa ein E-Auto gekauft. Erleichterung auch in Wolfsburg. Die Zulassungszahlen des neuen Golfs liegen europaweit über dem Renault-Konkurrenten Clio. Kürzlich war es noch umgekehrt. [mehr]

Macher der Woche: Hans-Jörg Vetter

Seit knapp einem Monat ist der Sanierer von Bankgesellschaft Berlin und LBBW Aufsichtsratschef bei der Commerzbank. Schon jetzt müssen sich Vorstände an einen neuen Ton gewöhnen.[mehr]

Ende der Windkraftförderung könnte Strompreis drücken

Windkraftanlagen werden vom nächsten Jahr an weniger gefördert. Der Ausbau dieser Energieträger ist bereits ins Stocken gekommen. Profiteure sind die Stromverbraucher, denn die Energiepreise könnten sinken.[mehr]

BaFin-Mitarbeiter handeln mit Aktien der beaufsichtigten Banken

Was bei Bundesbank und EZB wegen Insiderverdachts absolutes Tabu ist, wird bei der Bankenaufsicht BaFin glatt genehmigt: Der Handel mit Aktien von Unternehmen, die die BaFin beaufsichtigt. Die FDP will den Vorgang im geplanten Untersuchungsausschuss zur Wirecard-Affäre zur Sprache bringen.[mehr]

Der Immobilienmarkt ist kein Selbstläufer mehr

Der Wert von Einzelhandelsimmobilien bricht ein. Der Anstieg der Preise für Wohnungen und Häuser verlangsamt sich. In den Top-Lagen Deutschlands stagnieren die Mietpreise auf hohem Niveau.[mehr]

Macher der Woche: Harald Christ

„Entscheidung revidiert“ sagt Christ, wenn er über den Parteiwechsel von der SPD zur FDP vor fünf Monaten redet. Nun legt er bei den Liberalen eine Blitzkarriere hin. Der designierte Schatzmeister ist Manager, Unternehmer und vor allem eines: ein politischer Mensch.[mehr]

„Es fühlte sich an, als würde alles gleichzeitig zusammenbrechen“

Airbnb-Chef Brian Chesky hat vor drei Monaten den Untergang seines Unternehmens gerade noch abwenden können. Jetzt fühlt sich der ehemalige Bodybuilder und Sohn zweier Sozialarbeiter bereits wieder fit genug, um an die Börse zugehen.[mehr]

Soziologin entschlüsselt Rituale der Superreichen

Die US-Soziologin Ashley Mears, selbst Ex-Top-Model, hat sich in die Rituale der Super-Reichen eingeschlichen, deren Vermögen auch in Pandemie-Zeiten noch wächst. Ergebnis: Frauen werden wie Kapital behandelt, das den eigenen Reichtum unterstreicht.[mehr]

Buffett trennt sich von Bankaktien

Die Investmentbank Goldman Sachs, einst eine Perle an der Wall Street, fliegt bei der Investorenlegende genauso aus dem Depot wie andere Bank-Beteiligungen. Warren Buffett stellt die Geldhäuser damit in eine Reihe mit Luftfahrt- Gastronomie- und Energieunternehmen.[mehr]

Macherin der Woche: Kristin Karst

Die gebürtige Dresdnerin ist Mitbegründerin und Inhaberin einer Reederei für jene luxuriösen Flusskreuzfahrtschiffe, die Corona hin, Klimawandel her jetzt wieder auf Rhein, Mosel und Donau auf große Fahrt gehen.[mehr]

Der größte Börsencoup des Jahres

Chinas schillernder Internet-Milliardär Jack Ma startet einen gewaltigen Börsengang - ausdrücklich nicht in New York, sondern in Schanghai und Hongkong. Es soll eine Demonstration der neuen Macht Chinas nach der Corona-Krise werden - und die USA alt aussehen lassen.[mehr]

„Mir wäre als Banker nicht wohl in meiner Haut“

Privatleute stunden Kredite, überschuldete Unternehmen wurschteln weiter – die Leidtragenden sind die Banken: Haben sie nicht genügend Geld zurückgelegt, können Kreditausfälle ihre Bilanzen verhageln.[mehr]

„Dünne erste Verteidigungslinie“

Internationale Analysten nehmen Deutschlands Banken unter die Lupe. Ihr Ergebnis: In den guten Jahren sei es nicht gelungen stabile Geschäftsmodelle aufzubauen. Jetzt, da eine Pleitewelle und Kreditausfälle drohen, rächt sich das.[mehr]

Wie ein Familienvermögen verdunstet

Die Schaefflers haben Pech mit ihren Investitionen. Unter den Vermögenden der Welt müssen sie derzeit mit dem Titel der größten Geldvernichter leben.[mehr]

Macher der Woche: Florian Toncar

Der FDP-Poltiker ist die treibende Kraft hinter einem möglichen Untersuchungsausschuss im Fall Wirecard. Er will die Kanzlerin als Zeugin laden.[mehr]

Insolvenzen bedrohen Banken

Die Koalition will weiter bei an sich fälligen Insolvenzen ein Auge zu drücken. Die Insolvenzverwalter schlagen Alarm. Sie sehen eine „Bugwelle“ von Pleiten. Banken befürchten massiv Kreditausfälle.[mehr]

Mein Impfstoff ist nicht dein Impfstoff

Der Corona-Impfstoff ist noch gar nicht entwickelt, da geht der Kampf um die Verteilung schon los. Ökonomen schlagen deswegen Alarm. Werde keine Lösung gefunden, drohten doppelt so viele Tote wie durch den ersten Weltkrieg.[mehr]

Macher der Woche: Prinz Luitpold von Bayern

Die Vorfahren des Chefs des Verbandes der Familienunternehmer haben schon Pest und Cholera überlebt. Corona wird die Unternehmerfamilie jetzt auch noch überstehen.[mehr]

„Die deutschen Spareinlagen sind sicher“

Der Satz stammt von Angela Merkel und ist aus den Zeiten der Finanzkrise 2008. In der Krise 2019 wäre er kein bisschen richtiger.[mehr]

Russland will Corona-Impfstoff gefunden haben

Moskauer Forscher sprechen vom „Sputnik-Moment“: Das Land will von August an zunächst Mitarbeiter des Gesundheitssystems impfen.[mehr]

Sehnsucht nach dem Übervater

Bei VW rollen derzeit vor allem Köpfe. Der Konzern reagiert mit Personalveränderungen auf eine Pannenserie. Sehnsucht nach einem eisernen Frieden, wie er unter Patriarch Ferdinand Piëch einst herrschte, wird spürbar.[mehr]

Am Goldschatz wird nicht gerüttelt

In den Tresoren der Bundesbank lagert genug Gold, um die Schulden für das Konjunkturpaket zu begleichen.[mehr]

Laufen kann er schon

Südlich von Tokio entsteht der größte humanoide Roboter der Welt. Der Hersteller unternimmt gerade die ersten Geschicklichkeitstest mit ihm.[mehr]

Macher der Woche: Jan-Hendrik Goldbeck baut Teslas Fabrik in Deutschland

Ein Familienunternehmen aus Bielefeld ist maßgeblich am Bau der Tesla-Fabrik beteiligt. Der deutsche Unternehmer Jan-Hendrik Goldbeck und Tesla-Gründer Elon Musk haben überraschend viele Ähnlichkeiten.[mehr]

„Den Tiefpunkt der Wirtschaftskrise haben wir wohl noch nicht gesehen“

Das Leibniz Institut für Wirtschaftsforschung in Halle (IWH) hatte den Stein ins Wasser geworfen: In einer Studie warnen die Ökonomen vor einer Bankenkrise infolge der einbrechenden Konjunktur. Das Hauptaugenmerk der Wirtschaftsforscher liegt dabei auf den kleineren Banken – den Sparkassen und Volksbanken. Der WirtschaftsKurier möchte deswegen vom Vorstand des Bundesverbands der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR) Gerhard Hofmann wissen, wie es derzeit um die mit 841 Banken in Deutschland größte Finanzgruppe steht.[mehr]

Corona-App könnte floppen

Die regelmäßig veröffentlichten Download-Zahlen der App sind nur die halbe Wahrheit. Wie viele Menschen sie aktiv nutzen, bleibt unbekannt. In der Schweiz, wo beide Zahlen veröffentlicht werden, ist die Differenz alarmierend.[mehr]

„Es ist falsch, am derzeitigen Bankensystem festzuhalten“

Wie sicher ist das deutsche Bankensystem in der aktuellen Konjunkturkrise? Das Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) ist dieser Frage nachgegangen und schlägt Alarm: Die Banken seien gefährdet, insbesondere Volksbanken und Sparkassen stünden nicht so sicher da wie gedacht. [mehr]

Macherin der Woche: Sarna Röser

Sarna Röser ist Chefin des Verbands der jungen Unternehmer und jetzt in den Aufsichtsrat bei Fielmann eingezogen. Die Frauenquote hält sie eher für einen Nebenkriegsschauplatz.[mehr]

Corona-Pandemie lässt europaweit die Preise fallen

14 EU-Länder verzeichneten im Mai im Zuge der Corona-Pandemie eine negative Inflationsrate. In Deutschland liegt die Inflation im Juni bei 0,9 Prozent. Was auf den ersten Blick eine gute Nachricht zu sein scheint, kann gravierende Folgen haben.[mehr]

Die Schlinge um Wirecard-Prüfer EY zieht sich zu

Britische Bilanzaufsicht geht massiv gegen Wirtschaftsprüfer vor. Trennung von Beratung und Prüfung soll Pflicht werden. EY gerät in Erklärungsnot.[mehr]

Das ist Deutschlands Wasserstoff-Königin

Katherina Reiche übernimmt den Vorsitz beim Nationalen Wasserstoffrat. Die Eon-Spitzenmanagerin verbandelt Politik und Industrie, um Deutschland in der neuen Schlüsseltechnologie voran zu bringen[mehr]

Ökonomen rechnen mit der nächsten Bankenkrise

Nach der Insolvenz von Wirecard und dem Abtritt der Führungscrew bei der Commerzbank, kommt es nun für Sparkassen und Volksbanken knüppeldick: Konjunkturforscher sehen eine Pleitewelle auf sie zu rauschen.[mehr]

Macher der Woche: Roland Boekhout, der Mann, der die Commerzbank sanieren könnte

Die einst stolze Commerzbank ist nur noch ein Schatten ihrer selbst. Aufsichtsratschef und Vorstand treten zurück. Einer steht in den Startlöchern, um das Ruder zu übernehmen.[mehr]

Kurzarbeit wird Exportschlager

Während international ehemalige Kritiker des deutschen Modells auf Kurzarbeit setzen, wachsen bei Betroffenen in Deutschland die Zweifel, dass sie nicht doch in der Arbeitslosigkeit landen.[mehr]

Es läuft rund: Corona-Krise löst Fahrrad-Boom aus

Leer gekaufte Läden und Online-Shops, Umsatzrekorde bei Herstellern und Händlern, und immer mehr Menschen auf dem Rad: Die Fahrradbranche erlebt derzeit durch Corona einen unerwarteten Boom – und entpuppt sich so als echter Gewinner der Krise.[mehr]

Macher der Woche: Michael Jaffé

Michael Jaffé wickelt als Insolvenzverwalter den Dax-Konzern Wirecard ab. Der "doppelt Begabte" ist ein Spezialist für komplizierte Fälle.

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Wirecard: Welche Kontrolleure versagt haben

An sich hätte Dax-Mitglied Wirecard zu einem der am besten kontrollierten Unternehmen zählen müssen. Doch gleich acht Institutionen haben versagt. Sie schieben sich jetzt genseitig die Schuld zu.[mehr]

Schuldenexplosion: Haben wir uns übernommen?

Die Corona-Pandemie treibt die Schuldenquoten vieler Staaten in absurde Höhen. Der Kontrollverlust droht, noch aber ist es nicht zu spät: Vier Faktoren werden entscheidend.[mehr]

Generation Lockdown

An den Arbeitsmärkten geht es bergab. Die Gehälter kennen nur eine Richtung: nach unten. Experten sprechen schon von der „Generation Lockdown“. Doch es gibt Lichtblicke.[mehr]

Macherin der Woche: Tina Müller

Tina Müller kehrt nach krankheitsbedingter Auszeit wieder an ihren Schreibtisch zurück. Dem WirtschaftsKurier erklärt sie, was sie sich vorgenommen hat.[mehr]

Niemand ist zu groß, um zu scheitern

Er sinkt und sinkt und sinkt: Der Ölpreis kennt seit Monaten nur noch eine Richtung. Inzwischen kostet leichtes US-Öl 15 Dollar pro Barrel (159 Liter) und damit gerade einmal halb so viel, wie US-Energiefirmen brauchen, um zu überleben, rechnet die Nationalbank von Kansas jetzt vor. Damit droht den USA eine neue Pleitewelle. [mehr]

Startups geben Bundesregierung gerade noch ein „ausreichend“

Unter der deutschen Startup-Szene grassiert die Angst vor der Pleitewelle. Das Geld, das die Bundesregierung zugesagt hat, ist noch nicht bei ihnen angekommen.[mehr]

Macher der Woche: Thomas Fox

Thomas Fox ist von Beruf Sanierer. Sein wichtigstes Werkzeug ist: Vertrauen zu schaffen. Derzeit befindet sich sein Schreibtisch beim Herrenausstatter SØR. Ihm steht ein heißer Herbst bevor.[mehr]

Immobilienexperten werden vorsichtiger

Analysten stufen einige offene Immobilienfonds wegen der Konjunkturschwäche nach der Corona-Krise herab. Auch Makler befürchten kurzfristige Auswirkungen, weil sich Interessenten zurückhalten.[mehr]

Das böse W-Wort

Ein erneuter Corona-Ausbruch in Peking schürt die Angst vor der zweiten Welle. Die OECD beschreibt, was dann kommt. Die Auswirkungen könnten bis zu einer Währungsreform reichen.[mehr]

Macher der Woche: Rainer Beaujean

Rainer Beaujean ist der Gegenentwurf zu seinem Vorgänger. Der neue Chef von ProSiebenSat.1 braucht keine Show wie Max Conze, aber Nerven: Um den Konzern könnte sich eine Übernahmeschlacht entwickeln.[mehr]

5 Gründe, warum Laschet es versemmelt hat

Der Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen wollte CDU-Vorsitzender und möglicherweise Kanzlerkandidat werden. Doch seine Chancen schwinden. Dafür gibt es fünf Gründe.[mehr]

Das Schweigen der Männer

Während sich die Top-Manager der Wall Street nachdenklich in die Proteste gegen Rassismus in den USA einmischen, bleiben Dax-Chefs bei gesellschaftspolitischen Fragen hierzulande auffällig still.[mehr]

Bund der Steuerzahler: Konjunkturprogramm muss sich beweisen

Ein Programm mit Mut, aber auch mit hohen Belastungen für die kommenden Haushalte: So bewertet der Bund der Steuerzahler das nun beschlossene Konjunkturprogramm der Regierungskoalition in Höhe von 130 Milliarden Euro. [mehr]

Corona-Pandemie trifft Dubai schlimmer als die Finanzkrise

Laut einer Umfrage gehen 70% der Unternehmen in Dubai davon aus, dass sie aufgrund der Coronavirus-Pandemie innerhalb von sechs Monaten ihr Geschäft einstellen werden, so berichtet CNBC. [mehr]

Nach Wochen im Homeoffice: Arbeitnehmer vermissen ihre Kollegen und ihr Büro

Küchentisch statt Schreibtisch: Während der Coronavirus-Pandemie arbeiten 43 Prozent mehr Arbeitnehmer im Homeoffice. Eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts forsa zeigt die aktuelle Arbeitsplatzsituation auf. Viele der befragten Arbeitnehmer vermissen ihre Kollegen, aber auch ihr gut ausgestattetes Büro.

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Die guten Lehren aus der Corona-Krise

Einer der bekanntesten Zukunftsforscher wagt eine ungewöhnliche Bilanz. Matthias Horx analysiert die nachhaltigen Effekte der Coronavirus-Krise.[mehr]

Deutschlands Wissenschaftler führend in der Corona-Forschung

Seit Wochen suchen Forscher auf der ganzen Welt nach einem Impfstoff gegen das Coronavirus. Eine neue Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) zeigt, dass die meisten wissenschaftlichen Studien über das Virus aus den USA kommen. Gemessen an der Qualität der Papiere schneiden deutsche Wissenschaftler jedoch weltweit am besten ab.[mehr]

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Q 3/ 2020

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